Das urzeitliche Heilprinzip
Die Urtherapie

Gesundheit, Ernährung und Lebensphilosophie

Mein neues Buch "Methodik der Traumdeutung"
umfaßt eine Systematik der verschiedenen Arten der Träume, um so, im Unterschied zur reinen und plakativen Symboldeutung, Traumbilder, Traumsymbole und Traumgeschehen richtig einordnen zu können. Die sich daraus ergebenen Aspekte werden in einen Zusammenhang gebracht. Die Entwicklung des Traumes mit ihren Folgen und Wiederholungen wird in ihrer Bedeutung betrachtet. Ein Symbollexikon gibt es auch.

ISBN 978-3-732-23685-5
172 Seiten Preis: 15,60 €
im Buchhandel oder bei Amazon

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 Stand 12.2011
Vertrauen Sie auf Ihre Selbstheilungskräfte. Eine Selbstheilung ist sogar bei Arthrose und Krebs möglich. Dazu müssen aber erst einmal die Voraussetzungen zur Selbstheilung geschaffen werden. Ohne die Kräfte der Selbstheilung kann so oder so niemand gesunden.
Mit diesem Buch erfahren Sie, wie Sie ihre Selbstheilungskräfte aktivieren.
Orientiere Dich an dem, was Dir hilft und nicht an dem, was Du glauben sollst!
Geheilt vom Krebs

Je teurer die Therapie ist, um so misstrauischer sollte man sein, denn Geld verdirbt den Charakter.



Zweite erweiterte Auflage
erhältlich
im Buchhandel


Preis: 13,60 Euro
192 Seiten

ISBN: 978-3-8391-2953-1

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Jede Ideologie ist gegen das Leben gerichtet, denn es ist universell. Die Ideologen sind leicht zu erkennen. Sie stellen sich selbst und ihr eigenes Handeln nicht in Frage und gehen prinzipiell gegen jeden vor, der ihre Meinung nicht teilt. Damit wirken sie auf Menschen überzeugend, die sich nicht an der Realität orientieren können. Dr. Hamer, zweifelsohne ein fürchterlicher Mensch, führt man öffentlich vor, weil man damit nicht gegen das etablierte System verstößt. Den etablierten Ideologen gegenüber wird man das nicht wagen. Selbst der Krebsgeheilte aus dem Beitrag "Geheilt vom Krebs", schmust sich an, um keinen Bruch mit dem Arzt zu riskieren. Ginge das Interesse des Arztes über seine Ideologie hinaus, hätte er auch vor den Schwächen der etablierten Medizin gewarnt. Den Brennnesseltrank will er noch nicht einmal versuchen, aber die Verabreichung von Zytostatika vertragen nur Vitamingeladene – eigentlich fast überhaupt gar keiner. Der Arzt W. Bartens. hat diesen sehr empfehlenswerten Vitaminsaft aus ideologischen Gründen nicht getrunken. Welch eine Ironie.
Was der Arzt aus dem Film nicht weiß, oder nicht wissen will: hier weiterlesen
 


Alle hier veröffentlichten Ratschläge und Hinweise sind vom Autor sorgfältig recherchiert und geprüft worden. Eine Gewähr dafür kann jedoch nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors für Personen, Sach- oder Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Die rechtsbündigen Werbeanzeigen stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit meiner Betrachtungen.

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Inhaltsverzeichnis:   
 Vorwort
Zum Geleit
Die Urtherapie
Was wird durch die Urtherapie alles geheilt?
Braucht man für die Urtherapie einen Arzt oder Heilpraktiker?
Wo die Urtherapie nicht hilft
Kleine Ernährungslehre

Kleine Nährstofftabelle
Wie sieht ein gesundes Essen aus?

Warum Rohkost?
Wo finde ich Wildkräuter?
Benötigt der Mensch tierische Produkte?
Gewichtsverlust bei der Umstellung
Warum das Essen natürlicher Nahrung manchmal nicht durchgehalten wird
Wenn die Urtherapie fehlschläg
Das Fasten
Wer soll fasten?
Einschränkungen beim Fasten
Vorgehen beim Fasten
Das Trinken
Die Bewegung
"Gesundheit ist machbar!" oder Die Zwanghaftigkeit zur Korrektur
Krankheit verlangt Veränderung
Psychosomatik
Leben heißt teilhaben
Tod und Sterben
Die Wirkung der Urtherapie läßt nicht auf sich warten
Braucht ein kranker Mensch Arzneimittel?
Diagnosen und Folgen
Gibt es eine Alternative zu der bisher erwähnten Lebensform?
Partnerschaft und Sexualität
Der Egozentriker
Die moderne Pflanzenzucht und der "Profit", den wir daraus ziehen
Eßbare Wildkräuter
Umweltschutz
Anmerkungen
Wo erhalte ich was?
Kräuterführung
Literaturhinweise
Impressum                                                                                                .........................................          

Informative Seiten aus dem Internet 11.11

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Vorwort:
Das Buch bietet ein Selbsthilfeprogramm zur eigenverantwortlichen Erneuerung unserer meist angeschlagenen körperlichen und geistigen Kräfte. Das Faszinierende an diesem urzeitlichen Heilprinzip: Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand und bedürfen nicht der oft zweifelhaften und teuren Hilfsdienste eines Therapeuten oder eines Gurus.
Diese Therapie lassen wir uns nicht passiv verordnen, wir prakti-zieren sie aktiv selbst mit vielfachem leiblich-seelischen Gewinn. Das allerdings müssen wir lernen, und zwar am besten auf lustvolle, nicht lastvolle Weise. Nur zwei Kapazitäten müssen wir dabei zu Rate ziehen: den Gesunden Menschenverstand und den „Arzt“ in uns. Wie wir sie kennen lernen und konsultieren können? Dazu gibt der vorlie-gende Ratgeber eine allgemeinverständliche Anleitung.
Die urzeitliche Therapie repräsentiert das eigentliche Heilungsprinzip der Natur. Geben wir dem Körper Raum, um seine Selbsthilfekräfte zu entfalten, dann geht alles wie von selbst, und es tun sich auch in vielen scheinbar hoffnungslosen Fällen ganz real neue Perspektiven auf.

Zum Geleit

Diese Zeilen schreibe ich, da es mir wichtig erscheint, die innere Stimme, die in jedem Menschen spricht, nicht zu übertönen. Eines der größten Hindernisse in unserem Leben ist das Überhören der inneren Stimme, die uns sagt, was in der jeweiligen Situation für uns das Richtige wäre. Die innere Stimme wird meistens überhört, weil uns Vorgaben wichtiger erscheinen oder weil wir bestimmte Vorstellungen darüber haben, wie das Leben beschritten werden muß.
Sollten meine Vorschläge wiedererwarten nicht den gesundheit-lichen Nutzen bringen, dann liegt es wahrscheinlich daran, daß sie nur auf eine Gelegenheit warten, die es ihnen erlaubt, an einer unverrückbaren Richtlinie festhalten zu können. Statt den eigenen Erfahrungen zu trauen, sind viele bereit, fremde Lektionen über die eigene Erfahrung zu stellen. Es ist jetzt nicht damit Genüge getan, bei meiner Warnung mit dem Kopf zu nicken. Diese Warnung kann nur von denen verstanden werden, die sich zurück besinnen, wann ihnen dergleichen schon einmal widerfuhr.
Das Leben läßt sich nicht mit einer Maschine vergleichen, die im-mer wieder der gleichen Voraussetzung bedarf, damit sie am Laufen gehalten werden kann. Was den Menschen heute belebt, kann ihn morgen zu Grabe tragen.
Ob ein Mensch Tabletten schluckt, Meditation betreibt, Sport ausübt, Politik macht, sich mit Hamburgern voll stopft, nach der
Urtherapie lebt usw. ... all(!) das kann zur fixen Idee werden, all das kann sich zum starren Wahrnehmungsmuster versteifen, dem sich die Realität, so wie sie ist, dann zu fügen hat.
Wenn ich Löwenzahn esse und ihn danach erbreche, dann darf es keine Rolle spielen, ob er gesund sein soll oder nicht. Da hilft keine Theorie der Reinigung und der Erstverschlimmerung, sondern nur die schlichte Erkenntnis: der Löwenzahn wird nicht vertragen! Wichtig ist es also, Erfahrungen mit in das Leben aufzunehmen und Zusammen-hänge richtig zu reflektieren.
Ein etwas korpulenter Mann, der unter schwerer Atemnot leidet, versuchte mir zu erklären, welch positiven Einfluß der Verzehr von Schweinebauch auf ihn hat. Ja, es geht ihm dabei gut, weil er ein Bedürfnis stillt, seine Atemnot dagegen nimmt zu. Der Schweine-bauchesser wäre also gehalten, eine andere Möglichkeit zu finden, seine Bedürfnisse zu stillen, ohne dabei die Atemnot zu verstärken, oder eine, die sie im optimalen Fall sogar verringern könnte.
Nicht anders ergeht es aber auch Menschen, die versuchen, mit Gewalt gesund zu leben. Sie fühlen sich phasenweise beweglicher und auch leistungsfähiger, fangen aber gleichzeitig an zu frieren und magern dabei unnatürlich ab. Warum erwartet diese Menschen auf Grund ihrer gesunden Lebensführung kein beschwerdefreies Leben? Weshalb glauben sie jetzt empfindlicher gegen Erdstrahlung und andere kosmische Einflüsse zu reagieren?
Diese Menschen müssen noch lernen, ihre Lebensform den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Sie müssen aber auch über-prüfen, ob die Lebensform ihren individuellen Bedürfnissen überhaupt entspricht. Eine gesunde Lebensführung sollte selbstverständlich sein. Die Frage lautet nur, wie läßt sich eine gesunde Lebensform in mein Leben integrieren, ohne daß sie zum zentralen Mittelpunkt erhoben werden muß?
Was denn soll der ganze Eifer um die Gesundheit, wenn er in seiner Konsequenz das Leben auf bloße Vorsichtsmaßnahmen reduziert. Die ständige Unzufriedenheit, die notwendig hieraus erwächst, nährt nur das Mißfallen gegenüber denjenigen, die meinen, sich um ihre Gesundheit gar nicht scheren zu müssen.
„Gesund zu leben“ sollte eine Selbstverständlichkeit sein und nicht zum zentralen Thema erhoben werden.
Aus unseren Mißerfolgen können wir nur dann lernen, wenn wir offen über sie reden. Der Mißerfolg verweist auf die Alternative, und der Erfolg wird Sie darin bestätigen.
Es können bei der Ernährungsumstellung oder bei einer bestehenden Erkrankung durchaus unangenehme Begleiterscheinungen auftreten. Mag sein, daß wir vorübergehend ermüden, alte Krankheitszeichen reaktiv werden, aber es soll keine Lebenskraft verloren gehen. Körperliche Veränderungen, mit denen gerechnet werden muß, werden von mir auf alle Fälle erwähnt und sind immer mit Sorgfalt zu beobachten.
Auch wenn die Natur ihre festen Regeln hat, wartet sie mit unzähligen Varianten auf, auch mit der eigenen persönlichen, die jeder für sich selber herausfinden muß und auch kann.
Vom Prinzip her ist die Urtherapie, mit der ich Sie hier vertraut machen möchte, ein richtiger und gangbarer Weg, nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Lebensfreude zu erlangen, was nun aber nicht heißen soll, daß nicht im Einzelfall noch etwas hinzuzufügen wäre.
Lieber Leser, denken Sie immer daran, was immer Sie beim Lesen aufnehmen, es handelt sich um eine Interpretation ihrer
eigenen Vorstellung, was leicht zu falschen Schlüssen führen kann. Ziehen Sie aus meinem Buch einen Gewinn. Hüten Sie sich aber bitte davor, etwas nachzuahmen, das ohne positive Folgen bleibt, nur weil es so geschrieben steht.
Bleiben Sie nach dem Lesen meiner Lektüre auch weiter auf dem Boden der Realität und beginnen Sie, nicht im Gesundsein einen Lebenssinn zu entdecken. Lassen Sie sich den Humor nicht verdrießen - finden Sie ihren eigenen Weg und genießen Sie das Leben, werden Sie nur etwas klüger.

Das Buch enthält neben den zu erwartenden Gesundheitsfragen noch eine Reihe weiterer kritischer Anmerkungen, die mit dem Thema Gesundheit erst einmal nicht im Zusammenhang zu stehen scheinen. Sie müssen meine Meinung dazu nicht teilen, aber sie soll dazu anregen, Kritikfähigkeit zu entwickeln, selbst wenn sie dem
allgemeinen Mainstream widerspricht. Autarkes Denken und Handeln, sind wichtige Voraussetzung für ein gesundes Leben.

Die Urtherapie (Suchbegriff: naturheilkunde essen)

Die Urtherapie stellt keine Therapie im herkömmlichen Sinne dar. Urtherapie steht für eine bestimmte Lebensführung. Sie baut sich auf vier Säulen auf:
Die Ernährung
Die Zufuhr von Nährstoffen ist Voraussetzung allen Lebens. Unsere moderne Ernährungsform weicht aber erheblich von den ursprünglichen Bedingungen ab, auf die sich der Körper im Laufe seiner Entwicklung eingestellt hat. Deshalb spielt das Essen von Wildpflanzen und frischen Früchten eine zen-trale Rolle bei der Urtherapie.
Die Bewegung
Körperliche Bewegung spielt eine maßgebliche Rolle bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper. Eine ausreichende Durch-blutung und der Stoffaustausch im Gewebe sind ohne Bewe-gung fast nicht möglich, weshalb die Bewegung mit zu einer der tragenden Säulen bei der Urtherapie gehört.
Die Seele
Der Mensch ist mehr als eine Maschine und kann nicht nach rationalen Gesichtspunkten gesteuert werden. Der größte Teil unseres Handelns und unserer Einstellung wird unbewußt ge-steuert. Wenn Emotionen den Menschen beherrschen (Liebe, Ärger, Angst usw.), dann steht unser Bewußtsein ihnen ratlos gegenüber. Die Seele bedarf nicht nur ihrer Pflege von außen, sie muß auch die Möglichkeit erhalten, sich auszudrücken. Seeli-sches Wohlergehen und körperliche Gesundheit, wer möchte es bestreiten, sind auf das Engste miteinander verflochten.
Das Wohnumfeld
Die klimatischen Einflüsse, die Luftreinheit im Innen- und Außenbereich, unsere Kleidung, unser Wohnraum, die Gestal-tung der Umgebung tragen ebenfalls mit zu unserem seeli-schen wie körperlichen Wohlergehen bei. Die Natur hat uns mit der notwendigen Sensibilität ausgerüstet, um diese Ein-flüsse wahrzunehmen. Es geht darum, diese Sensibilität in ei-nem realistischen Bezug zu schärfen.

Die Urtherapie unterscheidet sich grundlegend von allen anderen The-rapieformen. Mit ihr werden keine bestimmten Krankheitsbilder be-handelt, sondern es werden Voraussetzungen zur Heilung geschaffen. Die Urtherapie ist keine Ernährungstherapie, denn das Essen ursprüngli-cher Nahrung ist lediglich ein Teil von ihr.
Die Urtherapie fördert kein bestimmtes Bewegungsprogramm, wie wir das bei der Krankengymnastik finden. Heilsam sind die
ursprünglichen Bewegungsabläufe und die kommen zustande, wenn wir auf "unkonventionelle" Art und Weise die Natur durchstreifen.
Die Urtherapie verlangt auch keine Psychologen, denn wer nach der Urmethode lebt, fühlt sich in die Welt integriert und das gibt Si-cherheit und seelisches Gleichgewicht.
Für die Urtherapie brauchen wir weder Kenntnisse in Feng Schui, noch müssen wir komplizierte Zusammenhänge verstehen. Was wir brauchen, ist die Entschlossenheit, auf eine unbefriedigende Situation zu reagieren und die Fähigkeit, das Schöne und Erhabene auf uns wir-ken zu lassen.
Die Urtherapie hat einen großen Vorteil: sie läßt sich von jedem ohne fremde Hilfe und ohne finanzielle Mittel durchführen. Zudem macht die Urtherapie frei, insbesondere von einer sich immer weiter ausdehnenden Expertenherrschaft, die bereits, fast unbemerkt, den kleinsten Bereich unseres Lebens zu beeinflussen versucht1. Nur wer sich aus der Expertenherrschaft befreit, schärft sein Bewußtsein für ein eigenständiges und freies Leben.
Der Begriff Urtherapie bezieht sich auf die Selbstheilungskräfte, die jeder Organismus seit Urzeiten in sich birgt. Dieses körpereigene quasi therapeutische Potential kann aber nur greifen, wenn die Le-bensbedingungen vorhanden sind, auf die sich der Körper genetisch eingestellt hat. Der Mensch als ein Teil der Natur kann nur durch die-se gesund erhalten werden und wieder gesunden. Die Urtherapie ver-sucht den Menschen wieder in den Naturhaushalt zu integrieren, so daß die genetischen Bedingungen erfüllt werden. Das Ziel ist nicht „zu leben wie ein Tier“, denn auch die geistige Entwicklung ist ein Schöpfungsakt der Natur und eine Vorsehung. Die Tatsache, daß kör-perliche wie geistige Gesundheit unter lebensfeindlichen Bedingungen schwinden, weist nicht etwa auf einen Fehler der Natur hin. Die Natur von sich aus versucht lediglich wieder Ordnung in ihrer Gesamtheit herzustellen. Das können wir z.B. bei Tieren beobachten, die sich durch veränderte Bedingungen stark vermehren und damit ihren Le-bensraum übervölkern. Als erstes zeigen sie Verhaltensmuster, die ihnen nicht eigen sind. Durch das verminderte Nahrungsangebot wer-den die Tiere geschwächt, worauf sich Krankheit rasch ausbreitet und den Bestand verringert.
Der Mensch besitzt eine sehr gute Anpassungsfähigkeit an die un-terschiedlichsten Umweltbedingungen, aber auch er bleibt nicht davor verschont, sich den Gesetzen der Natur zu unterwerfen bzw. anpassen zu müssen. Das nicht mehr zu finanzierende Gesundheits-system und der schnelle Verlust seines ästhetischen Körperbaus sind hierfür deut-liche Zeichen.
Damit der Mensch seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann, be-nötigt er ein naturbelassenes Essen, ausreichende Bewegung, für ihn günstige Klimazonen, ein für ihn positives Umfeld, den beruhigenden Einfluß aus der Natur und eine unbelastete Partnerbeziehung. Um das alles in einer zerstörten Umwelt und auf Gewinn orientierten, selbstsüchtigen Gesellschaft verwirklichen zu können, muß er zudem ler-nen, urteilsfähig, selbstkritisch und handlungsfähig zu sein.

Für einen Kranken ist es von höchster Wichtigkeit, sich rechtzeitig zur Urtherapie hinzuwenden, um den noch möglichen Heilungsprozeß nicht zu versäumen. Mit der strikten Einhaltung der strengen Vor-schrift wird man zu Beginn nicht einverstanden sein, aber jeder Mensch, der nur nach seinen Wünschen leben will, wird nie Glück haben und seine Nachlässigkeit am Ende bitter beklagen.

Was wird durch die Urtherapie alles geheilt?

Kurz gesagt: die Urtherapie heilt jeden kranken Menschen, solange sein Organismus noch in der Lage ist, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Mit der Urtherapie werden keine bestimmten Krankheiten thera-piert, wie wir das aus der Medizin kennen, denn die gibt es nicht, sonst müßten Ihnen Gesundheiten gegenüberstehen. Was als bestimmte Krankheit bezeichnet wird, entspricht einer Katalogisierung, die aus einer kreativen Beobachtungsgabe heraus entstand. Verschiedene Symptome lassen sich zu neuen Krankheitsbildern (Diagnosen) kreieren. Die Liste der Krankheiten läßt sich also beliebig erweitern, ohne daß die Zahl der Kranken tatsächlich steigen muß. Hören wir auf, in Krankheitskategorien zu denken und betrachten den Menschen nur als gesund oder krank, geht der therapeutische Weg unweigerlich in eine andere Richtung: nicht in eine spezifische Therapie, sondern es ent-wickelt sich ein Bestreben, dem Leben eine andere Richtung zu geben, die in ihrer Grundform gesundheitserhaltend ist.
Was es gibt, sind lediglich die unterschiedlichen Bilder, in denen sich Krankheit zeigt. Was wir sehen, ist nicht die Krankheit, sondern den Versuch des Körpers, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Aus einem Krankheitsbild läßt sich kein eigenständiges Geschehen er-schließen, das man mal eben mit einer Korrektur der Symptomatik wegtherapiert. Versuchen wir mit unterdrückenden oder anregenden Maßnahmen die Normalität wieder herzustellen, stören wir die Hei-lung. Eingriffe haben nur dort ihre Berechtigung, wo lebensbedrohli-che Zustände vorliegen. Das Krankheitsbild ist immer ein Hinweis auf eine krankheitsverursachende Situation, die den gesamten Organismus in Mitleidenschaft zieht. Manche Menschen bekommen Pickel, andere einen Herzinfarkt und der nächste Krebs... Bereits das Vorzeichen der Krankheit verlangt nach einer Veränderung der krankheitsauslösenden Situation. In der Natur gibt es Programme der Selbstheilung. Man darf nicht gleich von Anfang an in die Selbstregulierung eingreifen. Es ist leicht zu verstehen, daß eine Therapie, die versucht, ein Krankheits-bild zu beeinflussen, unweigerlich ein weiteres erzeugen muß.
Arzneimittel sind zwar in der Lage, das Krankheitsbild zu unter-drücken, was zu vorübergehenden Scheinerfolgen führen kann, ande-rerseits verwandeln sie das Krankheitsbild zu etwas, das man „Ne-benwirkung“ nennt. Arzneimittel sind nur dann von Nutzen, wenn der Kranke dadurch die Möglichkeit erhält, selbst wieder etwas zu seiner Gesundung beizutragen. Mit dem Scheinerfolg geben sich aber die meisten Kranken zufrieden und wundern sich dann aber, wenn der spätere Zusammenbruch erfolgt. Am dramatischsten wirken sich die Arzneimittel aus, welche die Selbstheilungskräfte stören oder gar zerstören.
Die Urtherapie hilft dem kranken Menschen aus seiner krankheits-verursachenden Situation herauszufinden und versucht, all die Bedin-gungen zu erfüllen, die zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte not-wendig sind.


Wo die Urtherapie nicht hilft

Herzmuskelzellen und Nervenzellen kann der Körper nicht ersetzen. „Ein Herz kann man nicht reparieren“, wie es uns Udo Lindenberg in seinem Lied noch einmal nahe bringt. Deshalb dürfen wir von der Urtherapie auch nicht zu viel erwarten. Es ist zu spät, wenn das Kind im Brunnen liegt. Ebenfalls ist keine Heilung möglich, wenn große Gewebeflächen zerstört sind. Ein zerfressenes Gelenk, eine zerstörte Leber oder ein mit Tumoren durchwachsener Darm kann nur durch neues Bindegewebe ersetzt werden. Das bedeutet, auch wenn der Krankheitsprozeß zum Erliegen kommt, es bleiben Beschwerden zurück. Ist die Krankheit zu weit fortgeschritten und der Körper zu sehr geschwächt oder stark mit eingespeicherten Giften überlastet, wird auch die Urtherapie keinen Nutzen mehr bringen.
Wer bei schweren Spätschäden die Urtherapie noch versuchen möchte, kann unter Umständen Schlimmeres verhüten, aber das Rad zurückdrehen, dazu ist auch die Urtherapie nicht in der Lage.
Erweitert sich das Krankheitsbild durch äußere Einflüsse oder wirken diese ursächlich mit hinein, bringt die gesunde Lebensweise nur vorübergehenden Erfolg, wenn der Lebensraum nicht gewechselt wird.
Psychosomatische Erkrankungen werden nur dann von der Urtherapie beeinflußt, wenn die Umstellung eine Veränderung der psychologischen Gesamtsituation bewirkt.

Kleine Nährstofftabelle
Einzelne Inhaltsstoffe auf 100g eßbarem Anteil.

Inhaltsstoffe   in

Kohlrabi

Schweinefleisch

Mandel

Giersch

Franzosenkraut

Mango

Kalium

mg

380

315

835

587

417

190

Magnesium

mg

45

25

170

35

64

18

Calcium

mg

70

11

250

132

372

12

Mangan

mg

130

60

2000

650

760

-

Eisen

mg

1

2

4

2,6

4,8

0,4

Zink

mg

0,26

1,39

2

1

0,5

-

Vitamin B1

mg

0,05

0,82

0,22

0,4

1,2

0,045

Vitamin C

mg

65

2

1

142

90

40

Vitamin E

mg

-

0,08

1,7

1,7

1

Kohlenhydrate

g

3,9

0

9,4

0,5

2

12,5

Fett

g

0,1

13

54,1

0,42

-

0,3

Eiweiß   ¯

g

1,9

19

18,3

8,37

3,29

0,6

Arginin

mg

120

1300

2700

393

-

20

Leucin

mg

80

1700

1400

613

-

0,7

Methionin

mg

15

520

300

175

-

-

Tyrosin

mg

-

800

600

281

-

0,4

Valin

mg

60

1200

1100

320

-

1

(Quelle: Souci und Konz: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart Lebensmitteltabellen und “Der große Gesundheits-Konz“ Universitasverlag)


Die Ernährungswissenschaft15 hat unsere Speisen auf ihre bloße physiologische Verwertbarkeit reduziert und solche Tabellen als Leitfaden entworfen. In der Tiermast wird dieses Prinzip am deutlichsten. Nach drei Monaten ist bei den Schweinen die Mast zu Ende, viel älter würden sie auch nicht werden, auf Grund der Ernährung. Ein Gewicht von 80-120 kg haben diese Tiere in dieser kurzen Zeit erreicht. Eine langfristige Gesundheit kann man natürlich nicht mit rechnerischen Ernährungsformeln erreichen. Die Nährstoff-Analysen leiten uns in die Irre, weil sie in sich logisch sind, vieles nachweisen, aber eben nicht alles: Essen ist nun mal keine ökonomische Angelegenheit mit Normen, deren Überwachung es bedarf! (Suchbegriff: gesunde ernährung abnehmen, rohkost abnehmen)
Mir würde es z.B. sehr schwer fallen, in den Wintermonaten auf die Mango verzichten zu müssen. Man könnte das mit dem hohen Kohlehydratanteil begründen, aber auch die Banane mit ihrem eben-falls hohen Kohlehydratanteil vermag die Mango nicht zu ersetzen. Stehen im Sommer verschiedene Wildbeeren zur Verfügung, habe ich kein Verlangen nach Mango mehr. Auch die Behauptung, Fleisch sei als Eiweißquelle unentbehrlich, kann widerlegt werden. Erstens gibt es genügend Menschen, die schadlos darauf verzichten und zweitens haben Soja16 und Erdnuß höhere Eiweißanteile als Fleisch. Gelatine, eine überaus reichhaltige Eiweißmasse, die alle wichtigen Aminosäuren enthält, bleibt für die gesunde Ernährung unbrauchbar, denn der Körper hat kein Enzym, um sie aufzuschlüsseln. Es reicht also nicht aus, wenn ein Bio-Labor die lebenswichtigen Stoffe nachweisen kann. Unser Verdauungstrakt muß auch das zugeführte Essen verdauen können. Von Mensch zu Mensch kann die Verdauungsleistung verschieden sein. Produziert der Körper nur wenig Verdauungsenzyme, bilden sich ungünstige Zerfallsprozesse. Das Fleisch geht z.B. bei ungenügender Verdauung in Verwesung über, während Nüsse mit ihrem hohen Eiweißanteil keine Fäulnis entstehen lassen. Und trotzdem sind Nüsse ungeeignet, unseren Eiweißbedarf auf Dauer zu decken. Nüsse enthalten Enzymhemmer. Sicher spielen viele weitere Faktoren eine wichti-ge Rolle, die wir nicht ergründen werden. Wir kommen also nicht umhin, in unseren Körper hinein zu fühlen, um uns sagen zu lassen, was er verlangt und was uns bekommt.
Interessant bei den Wildkräutern ist der hohe Eiweißanteil und Vitamin-C-Gehalt. Die weitläufige Meinung, Vegetarier seien mit Eiweiß unterversorgt, weil sich nicht genügend Eiweiße in ihrem Essen befinden, trifft also nur auf Schoko-Vegetarier zu. Jegliche Diskussion, um für oder wider kann schnell beigelegt werden, wenn nur diejenigen ihre Stimme erheben, die mit ihrer Lebensform gesund, beweglich, geistig rege und in ihrer Körperform ästhetisch geblieben sind.

Wie sieht ein gesundes Essen aus?
Der Mensch ist ein Gemischtkost-Esser. Blätter, Früchte, Wurzeln und Samen stehen auf seinem Speiseplan. Mengenmäßig verteilt sich der jeweilige Anteil in gleicher Reihenfolge nach unten. Das heißt, die chlorophyllhaltigen Pflanzen stehen an erster Stelle. Leider besteht hier eine Unterversorgung. Unsere Kulturpflanzen besitzen nur noch einen Bruchteil an Chlorophyll, Vitaminen und Spurenelementen von dem, was unsere Wildpflanzen zu bieten haben. Alleine durch das Essen von wilden Grünpflanzen werden schon viele Krankheitsbilder geheilt und Sie werden ganz nebenbei auch keinen Sonnenbrand mehr bekommen. Wilde Grünpflanzen führen außerdem zu einer schnellen Sättigung. Auch sehr wichtig ist das Obst, das meist für Diätzwecke gegessen wird. Aber Obstgenuß alleine bringt keine Sättigung, weshalb solche Kuren bald wieder aufgegeben werden. Zudem führt der über-wiegende Obstverzehr längerfristig zu Zahnschäden. Wer satt werden und gesund bleiben will, muß immer Wildpflanzen mit dazu essen. Wurzelgemüse wie Rote Beete, Karotten, Rettich, Sellerie etc. eignen sich vorzüglich, um das Essen abzurunden. Gelagerte Samen, wie zB. Nüsse, sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden. Samen
verfügen nämlich über die Eigenschaft, sich zu konservieren, indem sie Enzym-Antagonisten produzieren, die sie unverdaulich machen. Wer also wenig Verdauungsenzyme bereitstellen kann, verträgt schlecht Samen und scheidet diese zum Teil wieder unverändert aus.
Eine alternative Möglichkeit wäre das vorherige Ankeimen der Samen. Die Pflanze baut dann, um austreiben zu können, ihre
Enzymhemmer ab.
Im Unterschied zum Tier hat der Mensch die Möglichkeit,
verschiedene Produkte auf einmal zu essen. Das scheint von der Natur so nicht vorgesehen zu sein. Wenn eiweißhaltige Nahrung und kohlenhydratreiche Nahrung gemeinsam gegessen werden, bekommen manche Menschen Darmprobleme wie Blähungen oder Durchfall. Das zeigt uns an, daß beide Produkte zusammen nicht richtig verdaut werden. Zur Verdauung von kohlenhydratreichen Produkten benötigt der Körper im Darm einen basischen Speisebrei, für die Eiweißver-dauung wird ein saurer Speisebrei benötigt. Nicht jeder Mensch reagiert hier gleich empfindlich.
Wie ich anhand von Erbrochenem feststellen konnte, selektiert der Magen die Speisen, wenn sie hintereinander gegessen werden, damit sie nicht gemeinsam in den Darm gelangen.
Neutrale Lebensmittel sind Wildkräuter, Blatt- und Wurzelgemüse, soweit sie nicht erhitzt wurden. Sie können beliebig mit anderen Lebensmitteln zusammen gegessen werden. Kohlenhydratreiche Lebensmittel sind unter anderem Banane und Topinambur, sie sollten nicht zusammen mit säurehaltigem Obst gegessen werden. Kohlen-hydratreich sind auch Weizen und Kartoffel, die sich zur Urtherapie nicht eignen. Selbst hergestellte Haferflocken stellen in der Urtherapie einen Grenzfall dar. Gekaufte Haferflocken eignen sich auf jeden Fall nicht, denn sie wurden bei der Herstellung kurzfristig auf 120 C° erhitzt. Auf selbstgepreßten Hafer können wir zurückgreifen, wenn keine Sättigung erzielt wird. Eiweißhaltig sind alle tierischen Produkte und Soja, die sich ebenfalls nicht zur Urtherapie eignen. Sie sollen, wenn überhaupt, nur mit sauren Produkten zusammen gegessen werden.
Saure Produkte sind Beeren, Kernobst, Zitrusfrüchte, Ananas. (Diese niemals mit Getreide oder anderen kohlenhydratreichen Speisen mischen.)
Nüsse mit Datteln oder Rosinen zusammen gegessen führen
ebenfalls zu einer schlechten Verdauung, die unangenehme Gerüche hinterlassen.

Die Zusammenstellung der Nahrung für einen Tag kann
folgendermaßen aussehen:

Morgens eine Avocado mit frischen Wildkräutern, eine
Banane und eine Mango
Mittags ein grüner Blattsalat, kombiniert mit Wildkräutern, Tomaten,
Gurken usw.
Abends eine Banane mit frischen Wildkräutern und ein paar Nüssen
(Zur Banane paßt Giersch und als Dessert wildes
Stiefmütterchen)

Zwischendurch können Karotten, verschiedene Früchte und ein paar unbehandelte Nüsse gegessen werden. Wer Trockenfrüchte ißt, soll diese zuvor in Wasser aufweichen, dann bleiben sie nicht so an den Zähnen kleben.20
Lassen Sie sich durch meine einfache Auflistung nicht
abschrecken, denn es gibt sehr leckere Rohkostgerichte, welche die übliche Küche weit übertreffen. Kaufen Sie sich ein Buch über
Rohkostgerichte und reichern sie diese mit Wildkräutern an. Sehr zu empfehlen ist ein Rohkostkurs bei Urs Hochstrasser. Die Anschrift finden Sie am Ende des Buches. Aber auch im Internet lassen sich genügend Rezepte finden.

Die Menge der Speisen kann beliebig erhöht werden, besser ist es aber, mehrere kleine Mahlzeiten einzunehmen. Bitte immer daran denken: Grünkost steht in seiner Bedeutung an erster Stelle, denn ohne die eiweißreichen Wildpflanzen baut sich keine Muskulatur auf und es besteht eine Mangelernährung.

Es wurden in der Zusammenstellung nur exotische Früchte
erwähnt, das hat seinen bestimmten Grund: Exotische Früchte decken, auch wenn sie aus konventionellem Anbau stammen, immer noch besser den Vitalstoffbedarf als unsere heimischen Früchte, wenn sie industriell angebaut werden.21 Zwetschgen, Birnen, Mirabellen und Beerenobst können mit den Tropenfrüchten dann als gleichwertig betrachtet werden, wenn sie auf ungedüngten - oder wenn, dann nur mit Komposterde gedüngten Feldern gesammelt werden. Stallmist ist keine Alternative, denn viele Tiere, wie zB. Pferde, verweigern das Fressen mistgedüngter Pflanzen. Deshalb mein Appell an Sie, selbst Streuobstwiesen anzulegen und alte Fruchtsorten zu kultivieren.


Wo finde ich Wildkräuter?

So lange ist es noch gar nicht her, als ein Großteil der Wildpflanzen, die wir heute abfällig als Unkraut bezeichnen, dem Menschen zum Essen diente. Der Wunsch, sich aus der Natur zu lösen, alles noch besser als unser Schöpfer zu machen, Gottähnlichkeit zu erlangen und die Dinge berechenbar zu gestalten, hat den Menschen dazu verführt, seine Nahrung unabhängig natürlicher Einflüsse zu erzeugen.
Dabei hat die Natur es verstanden, die Lebensräume perfekt zu ge-stalten, denn die eßbaren Wildkräuter stehen mit dem Menschen in einem symbiotischen Verhältnis. Wo keine Menschen siedeln, ist es auch um eßbare Wildkräuter schlecht bestellt. Die meisten eßbaren Kräuter würde es überhaupt nicht geben, wäre die Landschaft nicht durch den Menschen geprägt. Melde, Fuchsschwanz, Gartenschaum-kraut, Breitwegerich, Wegwarte, Franzosenkraut, Malve, Stiefmütterchen usw., sie alle wachsen nur an Stellen, wo der Boden aufgebrochen oder einer Verbuschung bzw. Verwaldung künstlich entgegengewirkt wird. Selbst um den Löwenzahn wäre es schlecht bestellt, denn natür-liche Wiesen fänden sich nur in Höhenlagen.
Daher können wir heute nur bedauern, daß die besten Pflanzen ausge-rechnet dort wachsen, wo wir uns kaum getrauen, etwas davon zu nehmen, also an Straßen, Wegen und Schutthalden. Im landwirtschaft-lichen Bereich wurde das meiste totgespritzt oder wegen Überdüngung von Gräsern verdrängt. Überdüngte Wiesen erkennen wir an ihrem geringen Kräuteraufkommen.
Ein Eldorado von Wildpflanzen finden wir auf brachliegenden Äckern in den ersten beiden Jahren, wenn der Boden nicht zu stark mit Wildkräutervernichtern bearbeitet wurde, wie z.B. im Maisan-bau. Danach gehen die eßbaren Wildkräuter wieder zurück. Viele eßbare Wildkräuter werden deshalb auch als Pionierpflanzen be-zeichnet. Eine weitere Fundstelle sind Waldränder. Auch diese fin-den sich nicht in der ursprünglichen Natur.28 Hier treffen wir auf Giersch und Miere.
Wer etwas Boden besitzt, sollte im Spätsommer die Erde aufbrechen, damit sich im Frühjahr die ersten Pionierpflanzen entwickeln können. Danach kann der Boden zwei bis drei Jahre unbearbeitet liegen blei-ben. Mehrjährige eßbare Pflanzen können beim Bearbeiten des Bodens ruhig stehen bleiben, unbrauchbare Pflanzen werden entfernt.
Wer gerne Topinambur ißt, braucht noch nicht einmal einen eigenen Boden, sondern sucht sich im Feld eine brachliegende Fläche mit lok-kerem Boden und pflanzt sie dort ein. Die konkurrierenden Gräser werden problemlos überwachsen. Vom Spätherbst bis zum Frühjahr werden, je nach Bedarf, der Stengel mit den daran hängenden Knollen herausgezogen. Die im Boden zurückbleibenden Knollen treiben im kommenden Jahr wieder aus. Leider sind auch Wühlmäuse hinter die-ser schmackhaften Knolle her.

Eßbare Wildkräuter, die Sie fast das gesamte Jahr über finden: Giersch (Aegopodium podagraria), Labkraut (Galium mollugo), Breit-wegerich (Plantago major), Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Vo-gelmiere (Stellaria media), Löwenzahn (Taraxacum officinale), Schaf-garbe (Achillea millefolium), Gänseblümchen (Bellis perennis), Amp-fer-Knöterich (Polygonum lapathifolium), Taubnessel (Lamium al-bum), Rotklee (Trifolium pratense)

Saisonpflanzen:
Melde (Chenopodium album), Franzosenkraut (Galinsoga parviflora), Wegmalve (Malva neglecta), Wegwarte (Cichorium intybus), Tau-benkropf (Silene vulgaris), Buchenblätter (Fagus sylvatica) Weidenrö-schen (Epilodium angustifolium), wildes Stiefmütterchen (Viola trico-lor), junge Lindenblätter (Tilia platyphyllos),

Gewürzpflanzen:
Gundermann (Glechoma hederacea), Schaumkraut (Cardamine pra-tensis), Salbei (Salvia pratensis), Dost (Origanum vulgare), Thymian (Thymus pulegioides), Minze (Mentha aquatica), Meerrettich (Armo-racia rusticana), Bärlauch (Allium ursinum), Ackersenf (Sinapis ar-vensis), Kresse (Nasturtium officinale), Sauerampfer (Rumex acetosa)

Eine alte Regel besagt: „Suche dort dein Kräutlein, wo ein Reh dar-über springt.“ Tatsächlich kann beobachtet werden, daß Rehe die mit Spritzmittel belasteten Äcker meiden. Auch Pferde reagieren sehr empfindlich und verweigern das Gras überdüngter Wiesen.


Vorsicht:
Kerbel und ähnliche Doldenblütler sollten besser nicht gesammelt werden, da sie leicht mit anderen sehr giftigen Doldenblütlern, wie z.B. dem Schierling, verwechselt werden können. Pflanzen mit paral-lelen Blattnerven soll man unbedingt kennen, bevor sie in den Speise-plan mit aufgenommen werden. Also Herbstzeitlose, das Maiglöckchen oder der in den Bergen vorkommende Weiße Germer sind hochgiftig! Wenn auch sonst die wenigsten Gift-Pflanzen zu ei-nem ernsthaften Schaden führen, soll man sich trotzdem immer mit der entsprechenden Literatur oder durch Befragen Gewißheit über die Pflanze verschaffen. Unkenntnis beim Sammeln von Pflanzen fordert leider jedes Jahr seine Opfer. So hat bereits der in Mode gekommene Bärlauch durch Verwechslung mit dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose zu tödlichen Vergiftungen geführt. Herbstzeitlose kann auch Flächendeckend im Wald vorkommen. Wer eine Pflanze nicht kennt, kann sie probieren und wieder ausspucken, aber niemals in großen Mengen essen. Was schmeckt, beweißt damit noch nicht seine Harmlosigkeit. Wir müssen aber auch nicht alles im Mund gehabt haben.

Gewichtsverlust bei der Umstellung
Wer seine konventionelle Ernährung (Schlechtkost) aufgibt und ein vitalstoffreiches Essen zu sich nimmt, wird sich zu Beginn über sein kümmerliches Aussehen wundern. Eingefallene Wangen zB. vermitteln nicht unbedingt das Aussehen blühender Gesundheit.
Wenn der Körper ein vitalstoffreiches Essen erhält, beginnt er Wasser auszuschwemmen. Der Fettabbau dauert natürlich länger. Die schwache Muskulatur, die unter den Fettpolstern verborgen lag, genügt dem Körper nicht mehr für seine ästhetische Form. Der Aufbau einer kräftigen Muskulatur durch die Vitalkost vollzieht sich langsamer als der Verlust alter Fettdepots. Trotz schwachen Aussehens läßt die Muskelkraft nicht nach, sondern erfährt eine Steigerung. Muskeltraining kann den Prozeß des Muskelaufbaus beschleunigen, muß aber nicht intensiv betrieben werden, denn auch Tiere treiben keinen Leistungssport und haben starke Muskeln. Das soll aber nicht heißen, daß wir auf Bewegung und Anstrengungen verzichten können.
Der Aufbau einer gesunden Muskulatur kann nach der Essensumstellung bis zu 3 Jahre dauern. Daraus resultiert immer wieder der irrige Glaube, Vitalkost sei ungesund. Daß sich aber bereits kurz nach der Umstellung die meisten Krankheitsbilder verabschieden und mehr Lebensenergie und Muskelkraft zur Verfügung stehen, wird von den Skeptikern gerne ignoriert. Folgt dem Gewichtsverlust eine Leistungsschwäche oder treten Krankheitszeichen auf, dann erfolgte die Umstellung zu schnell oder es wurde nicht ausreichend oder das Richtige gegessen. In manchem Fall muß teilweise wieder auf Schlechtkost zurückgegriffen werden, um die Essensumstellung langsam zu vollziehen. Wer keinen Erfolg bei der Essensumstellung erfährt und sich die Erwartungen ins Gegenteil verdrehen, darf nicht an seinem bisherigen Vorgehen festhalten. Immer wieder erfährt man von Menschen, die sich durch ihr dogmatisches Vorgehen gesundheitlich ruinieren.

Warum das Essen natürlicher Nahrung manchmal nicht durchgehalten wird

Fett, Eiweiß und Kohlehydrate, die Grundnährstoffe, werden in der handelsüblichen Nahrung in leicht verdaulicher Form im Überfluß angeboten. In der Naturkost stehen diese Bestandteile nicht immer in dieser Menge und gleichen Beschaffenheit zur Verfügung. Auch wenn wir dieses Überangebot an leicht verdaulichen Bestandteilen bei weitem nicht benötigen; wir kommen nicht daran vorbei, diese Grundstoffe in ausreichender Menge bereitzustellen. Erschwerend kommt hinzu, daß ein kranker Körper oft nur wenig oder schlecht funktionierende Verdauungsenzyme produziert. Um dieses Manko zu kompensieren, verlangt der Körper nach den leicht zur Verfügung stehenden Nährstoffen, weshalb es für manche Menschen wichtig sein kann, auf die Rohkost langsam umzusteigen. Der schnelle Umstieg auf eine natürliche Ernährungsform kann große Mengen der im Fettgewebe gespeicherten Gifte freisetzen, weshalb kranke Menschen mit Sorgfalt an die Sache herangehen sollen. Unter langsam verstehe ich nicht, daß immer wieder Braten und Torten mit in den Speiseplan aufgenommen werden. Der Energiebedarf läßt sich leicht durch gekochten Reis, Hirse, Haferflocken, Kartoffeln, selbstgesäuerten Frischkäse oder Natur-Joghurt35 decken. Dazwischen werden immer wieder Wildkräuter, frisches Gemüse und etwas Obst gegessen.
Verzichten Sie bitte in jedem Fall auf erhitzte Fette36, denn die stören das Leber- und Gallesystem erheblich. Fertigprodukte wie Brotaufstriche, Tofu usw. sind ebenfalls als schädlich einzustufen. Diese Produkte entziehen dem Körper viel Energie, da sie nur wenig oder keine Vitalstoffe mehr besitzen.
Unterschätzen dürfen wir beim Essen auch nicht das gesellschaftlich Verbindende und unser Geschmacksempfinden, was auch Einfluß auf unsere Psyche hat. Wer beim Essen keine Befriedigung erfährt, bei dem stellt sich schnell eine innere Unzufriedenheit ein. Deshalb ist es wichtig, die Speisen geschmackvoll zu bereiten. Auf einer Wanderung seinen Hunger mit Wildkräutern und einem Apfel zu stillen, bedeutet durchaus auch Vergnügen. Das gleiche Essen täglich bei Tisch verlangt viel Idealismus, um nicht irgendwann zu verzweifeln.
Wer das Würzige am Essen vermißt, kann mit einer Avocado, die er zerdrückt, etwas Öl, Essig und verschiedenen Gewürzen (kein Salz) eine schmackhafte Paste bereiten. Die Paste eignet sich für den Wild-kräutersalat genauso wie zu rohem Gemüse. Aufgeweichte Senfkörner im Blatt-Salat oder eine Meerrettichpaste in geraspelter Roten Beete schmecken durchaus delikat. Eine Banane mit Avocado gemixt und danach ein paar Mandelsplitter aufgestreut ergeben ein vorzügliches Dessert. Und wem das alles nicht schmeckt, sollte die Urtherapie aufgeben.
Wer über das nötige Taschengeld verfügt – ungefähr 50 Euro in der Woche – kann sich über einen Tropenfrucht-Direktversand frische Früchte bestellen. Unter der mittlerweile großen Nachfrage leidet oft die Qualität der Früchte. Vertrauen Sie beim Einkauf ihrem Gespür und reklamieren Sie unreifes und geschmackloses Obst. Der Genuß, den die reifen Früchte durch ihr Aroma bescheren, ist mit keiner Schlechtkost zu ersetzen. Wenn wir krank sind, sollten wir auf jeden Fall frische Tropenfrüchte genießen, da wir hierbei die Gewährleistung haben, uns die wichtigen Vitalstoffe zuzuführen. Noch besser wäre es, gleich dorthin zu reisen, wo die Früchte im Überfluß wachsen.37 Leider fehlt uns in der Regel in den Tropen die Kenntnis über die eßbaren wildwachsenden Grünpflanzen.
Die Umstellung auf eine natürliche Kost ist keine einfache Angelegenheit. Der Lebensraum und gesellschaftliche Zwänge vereiteln oft die guten Vorsätze. Zudem sitzt der Teufel bekanntlich auf einem bequemen Stuhl.
Wer die Zeit nicht aufbringt, sich täglich frisches Gemüse, Wild-kräuter und Früchte zu besorgen, hat mehr davon, wenn er lediglich seine bisherige Kostform aufbessert. Vor einer reduzierten Gesund-kost, die nur das Gewissen beruhigen soll, kann ich nur warnen.

Das Fasten (Suchbegriff: Fasten Anleitung. Heilfasten)

Die natürlichste Form der Therapie ist das Fasten. Bei genauer Beobachtung läßt sich feststellen, daß selbst Tiere davon Gebrauch machen. Jeder Kranke sollte diese einfache Form der Therapie einmal versuchen und sein Essen für eine bestimmte Zeit einstellen, bzw. erst einmal seinem Instinkt folgen. Hat ein kranker Mensch seinen Appetit verloren, sorgen sich die wohlmeinenden Angehörigen in aller Regel darum, wie sie den Kranken zusätzlich mit Essen plagen können.
Weil bloße Meinungen offensichtlich schnell einen höheren Stellenwert als die Signale des eigenen Leibes gewinnen, entsteht eine fatale Bereitschaft, gegen die eigene Natur zu handeln. Würde dem Appetitverlust nachgegeben, brächte dies dem Körper die notwendige Entlastung, um die entsprechende Energie zum Aufbau der Selbsthei-lungskräfte bereitstellen zu können. Chronisch kranke Menschen lei-den übrigens selten unter Appetitmangel, weil bei ihnen die Selbsthei-lungskräfte erst gar nicht in Gang kommen. Blockiert wird die Selbst-heilung durch einen Vitalstoffmangel und / oder eine Schadstoff-Überbelastung. Schadstoffe aus der Umwelt machen einen Teil der Belastung aus, weitaus relevanter jedoch ist der Darminhalt als solcher. Verminderte Produktion von Verdauungsenzymen, ein Überan-gebot an Eiweiß, Fett oder Kohlehydraten- zumeist noch denaturiert – führen im Darm zu Fäulnis oder Gärung. Es ist keine feine Nase er-forderlich, um zu erkennen, ob im Darm eine Giftküche brodelt. Das erste Ziel beim Fasten ist die Entlastung über den Darm. Während dieser Zeit ist es empfehlenswert, lebendige Heilerde einzunehmen. Heilerde ist in der Lage, Gift zu binden, gleichzeitig verändert sie durch ihren Bakteriengehalt die Bakterienflora zum Positiven hin. Bei Schlechtkostessern entsteht zu Fastenbeginn ein relativ schneller Gewichtsverlust, der aber unproblematisch verläuft, da lediglich das vorhandene Schwemmgewebe sein Wasser verliert. Ein kranker Körper lagert Wasser ein.
Wird später Fettgewebe abgebaut, was wesentlich langsamer geschieht als die eben erwähnte Wasserabgabe, dann zeigt sich eine neue Situation. Werden Gifte im Körper nicht schnell genug zur Ausleitung gebracht, dient das Fettgewebe als Puffer. Das heißt, bei chronischer Belastung wird das Fettgewebe zum Giftdepot. Aber auch die Knochen und andere Gewebe sind davon betroffen. Reduziert sich das Fettgewebe zu schnell, werden auf einmal große Giftmengen frei, die den Kranken zusätzlich belasten. Das kann bei einer schweren Er-krankung sogar zu ernsten Komplikationen führen. Deswegen müssen Schwerkranke, statt eine Nulldiät zu halten, mit selbst gepreßten Säften fasten, damit sich das Fettgewebe langsam reduziert, der Darm aber entlastet wird.
Behält der Stuhl seinen widerlichen Geruch, so können tiefe Einläufe hilfreich sein. Tiefe Einläufe sind nur möglich, wenn die Wassertemperatur unterhalb der Körpertemperatur liegt. Hat der Einlauf eine höhere Temperatur, verengt sich der Darm.
Der Einlauf kann auch mit 2 Eßlöffeln Rizinusöl angereichert werden, um einen besseren Reinigungseffekt zu erzielen. Die Spülungen dür-fen nicht zur Gewohnheit werden, da der Körper sich schnell an die Maßnahme gewöhnt, was eine Verstopfung zur Folge hat. Während des Fastens muß viel getrunken werden, damit die ver-mehrt auftretenden Harnbestandteile zur Ausscheidung kommen. Jeder, der fastet, sollte gelegentlich in ein Glas urinieren und es im Licht betrachten. Der widerliche Geruch und das trübe Aussehen geben Kunde davon, wie es mit dem Innersten steht. Ist der Körper ent-schlackt, wird der Urin klar und fast geruchlos.Der Wunsch zum Fasten entsteht nicht selten bei Frauen, die zwischenmenschliche Abstriche hinnehmen müssen. Wer häufig den Wunsch zum Fasten verspürt, sollte sich hier ernsthafte Fragen stellen. Hinter dem ständigen Einhalten von Diäten, oft begleitet mit der Tendenz zum Übergewicht, kann sich auch eine Sucht verbergen. Wer gesundes Essen zu sich nimmt, braucht keine Diät.
Krankes Fett- und Bindegewebe lagert Wasser ein, was zu einem schwammigen Aussehen führt. Wer sich z.B. überwiegend aus der Mikrowelle ernährt, den erkennt man an seinem typisch aufgeblasenen Gesicht.

Einschränkungen beim Fasten
– Herzkranke sollten das Fasten abbrechen, wenn Herzbeschwerden und Pulsunregelmäßigkeiten auftreten.
– Hormonbehandelte (Kortison, Östrogen, Insulin usw.) sollten zuvor diese Medikamente langsam absetzen. Die Kur spricht bei Hormonbehandelten wesentlich schlechter an. Bei Insulinabhängigen bedarf es besonderer Vorsicht.
– Bei Schilddrüsenüberfunktion nicht länger als acht Tage fasten.
– Übergewichtige Nierenkranke und Dialysepatienten sollen nicht fasten.
– Untergewichtige und Ausgezehrte sollten maximal drei Tage fasten.
– Nervenkranke (Multiple Sklerose, Parkinson usw.) sollten das Fasten auf jeden Fall einstellen, wenn sich ihre Situation dadurch verschlechtert. Insgesamt wird das Fasten bei Nervenstörungen nur wenig vertragen.
– Krebs der Leber oder der Bauchspeicheldrüse: hier sollte maximal drei Tage gefastet werden.
– Schwangere sollen nicht fasten wegen der Vergiftungsgefahr für das Kind.
– Kinder sollen nicht fasten. Sollte es doch einmal als notwendig erscheinen (Neurodermitis, Asthma, Krebs usw.), dann nicht mehr an Tagen, als das Kind an Jahren zählt.

Wer sich in der oberen Liste wiederfindet und dennoch fasten möchte, sollte es mit Saftfasten versuchen. Damit entlasten wir den Darm, ohne dem Körper die notwendige Energie zu entziehen.

Nicht abgebrochen werden muß das Fasten, wenn flaue Gefühle, Reizbarkeit oder Müdigkeit auftreten oder wenn schon vorhandene Pusteln aufblühen.
Bei den progredient verlaufenden Krankheitsbildern, die das Leben bedrohen oder schwere Behinderungen zur Folge haben, wie zB. Leukoencephalitis, Chorea Huntington, Leukämie, Karzinome, Makula-Degeneration, Impfschäden (nicht selten nach einer Keuchhusten-Impfung) usw., ist es zwingend, sobald der Verdacht darauf besteht, eine Darmsanierung durchzuführen, damit die Belastung über den Darm beseitigt wird. Die schlechten Darmverhältnisse sind ein nicht zu unterschätzender Faktor, was den Verlauf einer Erkrankung betrifft.

Die Bewegung

Der Bewegungsapparat des Menschen ist für eine Vielzahl von Bewegungsabläufen ausgelegt. Die zunehmende Industrialisierung hat jedoch dazu geführt, daß bestimmte Bewegungsabläufe nur noch kaum oder überhaupt nicht mehr ausgeführt werden. Die monotonen Bewegungen und die überwiegend sitzende Lebensweise führen zu einer unausgeglichenen Muskelmasse und zur Versteifung der Gelenke, da diese nicht mehr im vollen Umfang getätigt werden.
Haltungsschäden sind das erste Zeichen einer Degeneration am Bewegungsapparat. Würden wir noch in der freien Natur leben, so müßten wir uns bücken, kriechen, klettern usw., wodurch diese Haltungsschäden verhindert würden. 1935 gab Prof. Dr. med. L. R. Grote das Buch „Behandlung der Erkrankungen der Nieren und Harnwege“ heraus, in dem nachzulesen ist, wie Haltungsschäden sogar unmittelbar die Nierenfunktion beeinflussen. Als wirksames Instrument gegen diese Erkrankungen wird eine schutzstoffreiche (vitalstoffreiche) Ernährung empfohlen und dem Klettern eine besonders wichtige Stellung eingeräumt. Durch das Klettern werden alle Muskeln gekräftigt und beim Hängen gleichmäßig ausgerichtet. Das Hängen bewirkt eine zusätzliche Entlastung der Bandscheiben, wodurch in diese wieder frische Körpersäfte einfließen können. Das ist hier besonders wichtig, weil die Bandscheibe selbst keine Blutgefäße besitzt.
Das Anspannen der Muskulatur bewirkt ein Auspressen verbrauchter Körpersäfte. Nach der Entspannung fließt wieder frisches Blut ein, und der Muskel wird mit neuen Säften versorgt. Deshalb empfiehlt es sich sehr dafür zu sorgen, daß die Muskeln mehrmals am Tag angespannt werden. Wir müssen das Gewebe betrachten wie z.B. einen Schwamm, den wir ausdrücken, um Schmutzstoffe zu beseitigen. Das Gewebe drücken wir aus, indem wir uns bewegen. Dabei dürfen wir auch die Gesichtsmuskulatur nicht vergessen. Hier empfehle ich Temperament und Charakter, denn ein großes Repertoire an Mimik und ein freies Lachen sind die beste Gymnastik für das Gesicht. Das Strecken der Glieder nach einer längeren Ruhephase sollte ebenfalls nicht vernachlässigt werden, wir alle kennen doch das angenehme Gefühl, das dabei entsteht.
Mit regelmäßiger körperlicher Aktivität läßt sich sogar die gefürchtete Altersdemenz um die Hälfte reduzieren, wie Studien jetzt eindeutig belegt haben.
Ausdauertraining ist notwendig, damit sich neue Gefäße bilden. Auch diese bilden sich zurück, wenn längere Zeit kein erhöhter Blutfluß vonnöten war, was dann für das Herz katastrophale Folgen hat, wenn sich z.B. ein Infarkt einstellt.
Der Dauerlauf ruft eine Sauerstoffunterversorgung hervor, denn während des Laufens kann nicht richtig durchgeatmet werden. Deshalb ist es überhaupt nicht gesund, bis zur Erschöpfung zu laufen. Nach dem Laufen ist es besser, noch eine Weile an der frischen Luft zu bleiben und sich nicht gleich in die Stube zu hocken. Die Raumluft ist gewöhnlich zu staub- und schadstoffbelastet.
Wer sich sportlich betätigt, um an bestimmten Stellen Fettpolster abzubauen, den muß ich enttäuschen. Durch gezielte Bewegungen können Sie einzelne Muskeln stärken, aber das Fett, das sich darüber befindet, wird dadurch nicht beeinflußt. Anstrengende Bewegungen führen zwar zu einem erhöhten Fettverbrauch, allerdings wirkt der sich immer auf die gesamte Fettmasse aus. Fettansatz hat seine Ursache in der Vitalstoff-Mangelernährung und kann nur durch eine vitalstoffreiche Kost beseitigt werden.


Wichtige Übungen für jeden Tag
Alle folgenden Übungen sind es wert, geübt zu werden, sobald sie Ihnen bei der Ausführung schwerfallen.

Mit dem Bauch auf den Boden legen, Arme und Beine der Länge nach ausstrecken und entgegengesetzt, also diagonal, Arm und Bein in gestrecktem Zustand gleichzeitig anheben. (kräftigt die Rückenmuskulatur) Bild im Buch

Auf den Rücken legen, Arme seitlich ausstrecken, Beine überkreuzen, anziehen und durch Beckendrehung versuchen, mit dem rechten Knie links auf den Boden zu gelangen und umgekehrt.
(bringt Bewegung in das Becken und richtet die Lendenwirbelsäule) Bild im Buch

Die rechte Hand über die Schulter und die linke Hand hinter den Rücken legen, so daß sich die Fingerspitzen berühren.
(hält die Schultergelenke und das Schulterblatt mobil) Bild im Buch

Aufrecht stehen und mit der Hand von vorne hinter dem Kopf das gegenüberliegende Schulterblatt berühren.
(richtet die Halswirbelsäule, wenn sie seitwärts verschoben ist und zieht die Halswirbel nach hinten, wenn sie nach vorne verschoben sind.) Bild im Buch

Mit der Hand hinter dem Rücken die Spitze des gegenüber liegenden Schulterblatts berühren.
(verschiebt die oberen Halswirbel wieder nach vorne, wenn sie sich nach hinten verlagert haben) Bild im Buch

Sich auf einen Fuß hinstellen, den Körper nach vorne beugen, Arme nach der Seite ausstrecken und das freie Bein nach hinten strecken. Dabei einmal nach links und rechts schauen. (so erhalten wir den Gleichgewichtsinn) Bild im Buch

Sich an eine Wand oder unter einen Baum stellen, einen Punkt außerhalb der normalen Reichweite über dem Kopf festlegen und versuchen, ihn mit den Fingerspitzen zu erreichen. Ruhig dabei auch auf die Zehen stellen.
(dehnt die Zwischenrippenmuskulatur) Bild im Buch

Im Abstand von ungefähr 80cm vor eine Wand stellen, Beine leicht spreizen und im gleichen Seitenabstand der Füße die Hände in Kopfhöhe gegen die Wand stützen. Den Oberkörper soweit nach vorne beugen, bis die Nase die Wand berührt.
(wirkt einem Rundrücken entgegen)
Einmal kurz an eine Stange hängen und versuchen, die Knie nach oben zu ziehen. (dient zur Entlastung der
Wirbelsäule, wobei alle Muskeln gleichmäßig ausgerichtet werden)
Auf den Rücken legen, Beine anziehen und die Knie leicht nach außen beugen. Dann Strampeln wie ein Baby. Nicht radfahren! Strampeln ist anstrengender. (lockert und korrigiert das Gelenk zwischen Kreuzbein und Darmbein - Iliosakralgelenke)

Mit dem rechten Daumen unter das linke
Schulterblatt und gleichzeitig mit dem linken Daumen unter das rechte Schulterblatt fassen. Dabei das Kinn bei aufrechter Kopfhaltung anziehen.
(löst Versteifung im Schulterblattbereich und richtet die Hals und Brustwirbel, wenn sie nach vorne verschoben sind)

Unter einem Stuhl hindurch kriechen.
(dadurch bleibt der Körper insgesamt elastisch)

Diese Übungen müssen nicht hintereinander erfolgen, sondern sollen in die tägliche Arbeit mit eingebunden werden. Das ist vorteilhafter, weil ein festes Programm in der Regel schnell wieder aufgegeben wird. Wer bei der Ausführung der Übungen Schwierigkeiten hat, weist damit Degenerationserscheinungen im Band- und Muskelapparat auf. Eine Notwendigkeit, mit den Übungen sofort zu beginnen!
Ungeübte sollten besser vorsichtig mit den Bewegungen anfangen und sie langsam ausführen, weil es bei ihnen leicht zu Zerrungen kommen kann.
Entsteht bei einer bestimmten Position ein Schmerz, dann nicht in den Schmerz hineingehen! Die Bewegung wird lediglich bis an die Schmerzgrenze ausgeführt und 30 Sekunden gehalten. Der Schmerz läßt bereits nach wenigen Sekunden nach. Wird der Schmerz schlimmer, gehen wir aus der Haltung heraus. Entweder wird dann durch die Übung ein Nerv komprimiert, was auf Dauer unangenehme Folgen hat, oder sie unterstützt eine Fehlstellung im Bewegungsapparat. Läßt der Schmerz nach kurzer Zeit nach, liegt die Ursache in einer verspannten Muskulatur oder in verkürzten Bändern, weshalb eine Notwendigkeit besteht, diese Übungen regelmäßig durchzuführen. Die Übungen sorgen dafür, daß der Körper mobil gehalten wird. Aber sie ersetzen nicht die Bewegung an frischer Luft, was genau so wichtig ist wie eine gesunde Ernährung.


Der Tod und Sterben

Wer an einer lebensbedrohlichen Erkrankung leidet, versucht oftmals alles, um den nahenden Tod von sich abzuwenden. Dabei werden manche Kranke auch auf die Urtherapie aufmerksam. Sicherlich kann die Urtherapie einiges bewegen, sie kann aber nicht alles!
Zur natürlichen Lebensweise gehört auch die Akzeptanz des Todes. Wer die Urtherapie als letzte Instanz aufgreifen möchte, soll sich vorher die ernsthafte Frage stellen: Wieviel Zeit bleibt noch zum Leben. Es geht nicht darum, wie lange der Kranke vordergründig leben möchte, sondern wie viel Zeit ihm noch verbleibt. Ist der Mensch am Ende seines Lebens angekommen, dann dürfen wir nicht versuchen, in das Schicksal einzugreifen, sondern müssen den Tod als das begreifen, was er ist: ein stetiger Begleiter, der beim Sterben die Hand nach uns streckt. Ja zu sagen zum Tod, sich ihm anvertrauen, das gibt dem Menschen noch einmal Kraft. Kraft die wir benötigen, um Abschied zu nehmen. Wer käme auf den Gedanken, den Sterbenden seines Sterbens wegen zu trösten, denn in unserem Inneren spüren wir das unverrückbare Notwendige, das da wirkt. Wenn das Ende bevorsteht, dann sind alle therapeutischen Maßnahmen zu verwerfen, die auf eine Genesung ausgerichtet sind. Der Tod bedeutet nicht Versagen, denn aus den tiefen Schichten der Seele kommend bereiten die Träume den Menschen auf sein Sterben vor. Diese Träume machen keine Angst, wie viele vermuten, sondern geben Kraft und Zuversicht. Sie schicken uns auf einen Weg oder an einen Ort, wo wir von für uns wichtigen Menschen entgegengenommen werden. Diese wichtigen Menschen gehören zu den bereits Verstorbenen. In diesem Kreis ist immer dabei unser ständiger Begleiter, unser Freund, der Tod. Verschieden sieht er aus: mal als Lichtgestalt, mal als Knochenmann.
Wieviel mehr Kraft und Würde besitzt ein alter oder kranker Mensch, der des Morgens versichert, heute zu sterben und Abschied nimmt, gegenüber dem, der versucht, mit Gesundheitsmaßnahmen sein von Angst geprägtes Leben hinauszuzögern.


Die Wirkung der Urtherapie läßt nicht auf sich warten

Es ist verständlich, wenn gerade Menschen mit progredient verlaufenden Krankheitszeichen sich ängstigen, Maßnahmen zu ergreifen, die keinem wissenschaftlich anerkannten Standard entsprechen.
Wissenschaftlichkeit ist allerdings kein Garant für eine erfolgverspre-chende Therapie, wie das z.B. die Chemo-, Cortison-, Hormon-, Schmerz-mittel- und Strahlentherapie zeigen. Sie haben sich zwar als anerkannte Therapie etabliert, nur die Erfolge sind fraglich und mit den Worten Goethes gesprochen: „Und keiner fragte je danach, wer denn genas„.
In der Fülle von Versprechungen in allen Bereichen der Medizin ist es für den Hilfesuchenden schwer, wirklich hilfreiche Maßnahmen von Scharlatanerie zu unterscheiden.
Wer die Urtherapie ergreift, geht kein Experiment mit ungewissem Verlauf ein, denn der Erfolg zeigt sich in der Regel bereits nach wenigen Tagen. Der eigentliche Genesungsprozeß beginnt aber erst dann, wenn der Kranke seine krankheitsverursachende Situation verläßt und seinen Körper von Giften befreit. Dazu kann eine Fastenkur notwendig sein.
Auf jeden Fall sind alle den Körper schädigende Medikamente abzusetzen, denn diese verändern das Krankheitsbild, weshalb dem Kranken die Möglichkeit genommen wird, auf seinen Zustand richtig zu reagieren. Das heißt, wenn Sie z.B. ein Medikament gegen Rheuma bekommen und danach an Magenschmerzen leiden, so hat sich das Krankheitsbild verschoben und Sie verhalten sich wie ein Magen-kranker. Positive und negative Einflüsse auf Ihre Gelenke können jetzt nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Deshalb werden solche Medikamente als allopathische Arzneimittel bezeichnet, denn allo heißt -anders- und Pathos -Leiden-.
Sind die Krankheitszeichen durch Medikamente entstellt, werden auch die alten Hausmittel und bewährten Heilmethoden ihre Wirkung nicht entfalten.
Medikamente, welche Reaktionen im Körper unterdrücken oder künstlich aufrecht erhalten, müssen langsam abgesetzt werden, da es sonst zu bedrohlichen Fehlreaktionen kommen kann.
Zeigt die Urtherapie Wirkung, dann stabilisiert sich der Organismus nach kurzer Zeit. Es gehen keine weiteren Lebenskräfte verloren - Voraussetzung einer jeden erfolgversprechenden Therapie! Wer vor der Essensumstellung nicht gefastet hat, bei dem kann sich durch das frei werdende Gift ein flaues Gefühl einstellen oder andere unange-nehme Reaktionen. Bei diesen Symptomen darf nicht zu wenig getrunken werden. In aller Regel halten sie nur wenige Tage an.
Verschlechtert sich das zu behandelnde Krankheitsbild, ist Vorsicht geboten. Haben wir z.B. eine Migräne, Asthma oder Herzrhythmus-störungen, also Krankheitszeichen die von einer Regulationsstörung herleiten, ist also kein defektes Gewebe zu ersetzen, dann sind viele überrascht, wie schnell Erfolge zu verzeichnen sind.
Muß zuerst krankes Gewebe zur Ausheilung kommen, wie z.B. bei Arthritis oder anderen Entzündungszuständen, bedarf es einer Zeit von mindestens 14 Tagen. Bei schwerer Gewebezerstörung und tief-greifenden Stoffwechselstörungen sind Erfolge nicht so schnell zu verzeichnen. Eine Besserung der Gesamtsituation wird aber auch hier häufig schon nach kurzer Zeit spürbar.
Wer das akute Krankheitsstadium überwunden hat, darf nicht zu seinen alten Lebensgewohnheiten zurückkehren, denn der Körper
benötigt mindestens drei Jahre, um sich von Grund auf zu stabilisieren. Das betrifft auch den scheinbar Gesunden. Die Disposition zur
Erkrankung bleibt zeitlebens bestehen.


Wichtig für den schnellen Erfolg:
– Zur Entgiftung mit einer Fastenkur beginnen
– Täglich 1-3 Teelöffel lebendige Heilerde über den Tag verteilt zu sich nehmen
, wenn keine Verstopfung dadurch entsteht. Ansonsten weniger Erde einnehmen.
– Keine Schlechtkost auch nur ausnahmsweise.
– 3-5 mal täglich, insgesamt mindestens 500g, frische Wildkräuter essen (Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe, Vogelmiere, Gänseblümchen usw.)– Reichlich frisches Gemüse und Obst essen.– Die Nahrung muß so zusammen gestellt sein, daß keine Blähungen entstehen.
– Jeden Tag an der frischen Luft bewegen, bücken, kriechen, klettern, damit die Körpersäfte fließen.
– Der Seele Ausdruck geben mit Singen, Malen und Gestalten. Statt vor der Glotze70 oder dem Computer zu sitzen, ins
Theater gehen, Gedichte lesen, die Natur erleben.
– Aus unangenehmen Ereignissen lernen und nicht daran fest-halten oder sie bekämpfen. Das betrifft besonders den Krebs-kranken. Der Krebskranke muß selbst etwas für sich tun. Er muß sich mit den geistigen Gesetzen beschäftigen, die unsere Welt bestimmen. Zum Beispiel das Gesetz von Ursache und Wirkung. Die Macht der negativen Gedanken, darunter viel Groll, sind einer geistigen Reinigung zu unterziehen. Krebs bedeutet für den Kranken auch die große Chance, notwendige Änderungen des Lebens anzupacken. Man kann den Krebs-kranken nur dazu ermuntern, den Mut zu haben, das zu tun, was er schon immer wollte, denn genau darin liegt seine Heilung. Wer festhält, wird keine neuen Ufer erreichen.

Wer seinen Gefühlen zu Anfang nicht traut, kann sich den Erfolg der Urtherapie über eine Blutuntersuchung bestätigen lassen. Primär geht es jedoch bei der Urtherapie nicht darum, die Laborwerte zu verbessern, sondern das Befinden.
Die folgenden Blutwerte sind für eine Verlaufskontrolle unbedingt erforderlich: Leukozyten (Differential-Blutbild z.B. bei bestimmten Leukämieformen), Erythrozyten, Hämatokrit, Hämoglobin, Thrombozyten, Glucose, Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Cholesterin, Triglyceride, Bilirubin gesamt und Bilirubin direkt, Eiweiß gesamt, GOT, GPT, g-GT, Cholinesterase, LDH, Alkalische Phosphatase, CK-Nac, CK-MB, Eisen, Kupfer, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und bei Krebs zusätzlich TPA (Tissue polypeptide Antigen) und CEA (Carcinoembryonales- Antigen).
Sprechen die letztgenannten Marker nicht an, muß ein anderer Tumormarker gefunden werden.

Wofür die einzelnen Blutwerte stehen, entnehmen Sie bitte aus der weiterführenden Literatur72, die Sie in der Buchhandlung oder in einer Bibliothek erhalten.
Blutwerte spiegeln oft ein falsches positives Bild wieder, wenn wir nur darauf achten, ob sie sich im Toleranzbereich befinden. So selten kommt es gar nicht vor, daß selbst bei einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand sich alle Blutwerte im Toleranzbereich bewegen. Achten wir jedoch darauf, in welchem Verhältnis die einzelnen Blutwerte zueinander stehen, ergibt sich oft ein anderes Bild.
Die einzelnen Blutwerte im Verhältnis zueinander: Im Buch übersichtlich in einer Tabelle zusammengefaßt
Na/Ka 30 - 36 Nicht selten nach oben veränderter Wert
Ka/Ca 1,7 - 2,1 Liegt der Wert unter 1,7, entstehen Rhythmusstörungen bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (z.B. Digitalis).
Ca/Mg 2,3 - 3
Ca/P 1,8 - 2,3 Bei niedrigen oder erhöhten Werten liegt möglicherweise eine Beteiligung der Schilddrüse vor.
Ca*P 1,93 - 4,83 Bei Werten unter 1,93 entmineralisieren die Knochen (Osteoporose).
Ka/Mg 4,3 - 5,8
Fe/Cu 0,4 - 0,6 - 1,4 Bei über 1,4 liegen Leberstörungen vor. Entzündung und Tumore gehen fast immer Mit Werten unter 0,6 ~ 0,4 einher.
Ka*Na/Ca*Mg 245 - 340 Nicht selten nach oben veränderter Wert
Na/Ka*Ca/Mg 71 - 108
Na/Ka*Ka/Ca 55 - 65
Ka/Na*Ka/Ca 0,045 - 0,06 Niedrige Werte weisen auf eine Alkalose, hohe auf eine Übersäuerung hin.
Bil-dir/ges 0,21 - 3 Niedrige Werte weisen auf einen verminderten Gallenfluß hin, hohe Werte auf einen Zerfall der roten Blutkörperchen.
GGT, GOT,GPT, CK, CK-MB Leber, Herz und Muskelenzyme sind beim „Gesunden“ in den unteren 2/3 des Toleranzbereiches angeordnet.

Na= Natrium, Ka= Kalium, Ca= Calcium, Mg= Magnesium, P= Phosphor, Fe= Eisen, Cu= Kupfer, Bil-dir= Bilirubin direkt, Bil-ges= Bilirubin gesamt

Veganer mit Verdauungsstörungen müssen einen Vitamin B12-Mangel mit in Betracht ziehen. Meist wird versucht, einen Vitamin B12-Mangel über das Mittlere-Erythrozyten-Volumen (MCV) aufzudecken. Das MCV wird aus verschiedenen Blutwerten errechnet. Dieses Ergebnis kann nicht als zuverlässig gelten, weil ein Durch-schnittswert nicht genug Aussage hat. Am sichersten erfolgt die Vitamin B12-Bestimmung direkt im Blut.
Statt einer teuren Diagnostik kann man bei einem Verdacht eine hohe Dosis Vitamin B12 (~ 1mg) einnehmen. Bei einem B12-Mangel, sofern die Belegzellen des Magens noch arbeiten, macht sich bereits am nächsten Tag ein Wohlbefinden spürbar.
Hinweis: Vitamin B12 wird bereits von manchen Firmen gentechnisch hergestellt.
Gibt es eine Alternative zu der bisher erwähnten Lebensform?
Für einen kranken Menschen, der gesund werden möchte, gibt es keine Alternative!
Während der Genesungsphase müssen alle Experimente mit Schlechtkost unterbleiben. Trotz Wildkräuter wird mit beibehaltener zusätzlicher Einnahme von Schlechtkost bei vielen Krankheitsbildern keine wesentliche Änderung erzielt, was uns zeigt, welchen Schaden die Schlechtkost verursacht. Kranke, die zwischenzeitlich die natürliche Kostform vernachlässigten, bestätigen in trauriger Weise durch ihren gesundheitlichen Rückfall die Richtigkeit der Naturkost.
All diejenigen, die sich nicht an die strenge Lebensweise halten möchten, weil die natürliche Lebensform ein persönliches Problem darstellt, also die reine Rohkosternährung Schwierigkeiten bereitet, sollten folgende Punkte beachten:

1. Jeder, der gesund werden und bleiben möchte, muß sich einen seelischen Ausgleich schaffen für all die wechselnden Belastungen, die wir täglich erfahren. Wer das versteht, besitzt gute Vorraussetzungen, um krankmachende Einflüsse zu kompensieren. Seelische Dauer-belastung macht krank und wer sich dieser Belastung nicht entzieht, für den bleibt der gewünschte Erfolg trotz gesunder Ernährung aus.
Die einfachste Form der Erholung ist, die schönen Tage draußen in der Natur zu erleben. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich bezaubern, zB. bei Nacht von einem sternenklaren Firmament, oder bestaunen Sie den Auf- und Untergang der Sonne. Diese „einfachen“ Erlebnisse (Ur-Erfahrungen) beleben die Seele, woraus wir immer wieder neue Kräfte schöpften.

2. Die Bewegung ist ein viel zu häufig vernachlässigter Faktor unserer Gesundheit. Wer kennt nicht das wohlige Gefühl, wenn der Körper nach Anstrengung mit Körpersäften intensiv durchflossen wird. Mit Schlechtkost wird Bewegung allerdings zur Last. Wen wundert’s, wenn die Bewegungsfaulheit immer weiter um sich greift. Wer sich nicht bewegt, verzichtet auf einen wesentlichen Faktor zum Ausgleich seiner Seele, denn auch Bewegung trägt zum Seelenwohl bei.
Bewegung, Ernährung und Seele sind auf das engste miteinander verknüpft, weshalb bei einer ganzheitlichen Therapie keine der drei Säulen vernachlässigt werden darf.
Wer glaubt, die Zeit nicht zu finden, täglich über Stock und Stein zu springen, sollte wenigstens darauf achten, seine Gelenke durch ein kleines Bewegungsprogramm mobil zu halten. Insbesondere die
Bewegungen erfordern Aufmerksamkeit, die der Alltag nicht mehr von uns abverlangt. ZB. sich mit der linken Hand an der linken und rechten Schulter kratzen, weil uns die Flöhe fehlen, oder sich so hinzusetzen, indem wir das Kinn auf eines der Knie stützen, weil sich so etwas im Büro nicht gehört. Es müssen nicht immer Stühle und Sessel sein, auf denen wir sitzen. Auch der Boden eignet sich dafür. Sich mehrmals aufzurichten, wenn man vorher auf ihm saß oder lag, trainiert wichtige Körperfunktionen und hält Bewegungsabläufe aufrecht, die sich für das spätere Leben als vorteilhaft erweisen. Viele ältere und dicke Menschen sind nicht mehr in der Lage, wieder aufzustehen, wenn sie einmal hingefallen sind. Fünfzigjährige! Solche Armutszeugnisse sind schlimmer als eine schlechte Note im Schulzeugnis. Also tun wir es, bevor wir auch liegenbleiben!
Verlangen sie ihrem Körper ruhig etwas Leistung ab, soviel, daß sie noch nach einem 100-Meter-Lauf einen längeren Satz ohne Japsen sprechen können.

3. Auf keinen Fall dürfen in Ihrem Essen die Wildkräuter fehlen. Das angebotene Obst und Gemüse leidet unter einer immer schlechter werdenden Qualität. Fügen Sie dem Essen täglich mindestens zwei Handvoll frische Wildkräuter hinzu. Geschmacklich läßt sich das hervorragend mit einem grünen Blattsalat kombinieren.
Wer auf sein warmes Essen nicht verzichten möchte, für den gilt: Dünsten hat Vorteile gegenüber Braten. Alle Grundlebensmittel, wie zB. Reis, Hirse und Bohnen, Wurzeln wie Kartoffel und Karotten, müssen vorher noch keimfähig sein. Kaufen Sie Ihre Lebensmittel immer saisonal bedingt, das schont zudem ihren Geldbeutel. Tomaten und Gurken im Winter haben geschmacklich schon keinen Wert.

Wildkräuter eignen sich auch zum Kochen, ersetzen aber nicht die frischen Wildkräuter im Salat. Brennessel und Giersch, wie Spinat zubereitet, geben mit Kartoffeln zusammen ein gutes und beliebtes Gericht.
Gedünsteter Giersch an mit Käse überbackener Banane, gewürzt mit Curry, ist selbst für „verwöhnte“ Kinder ein schmackhaftes Essen. Dazu kann man gekochte Hirse reichen. Versuchen Sie aber auch einmal den umgekehrten Weg. Aus Gemüsesorten, denen Sie üblicherweise beim Kochen die letzten Vitamine rauben (Rote-Beete, Karotten, Weiß-, Rot-, und Blumenkohl, Schwarzwurzel, Spargel etc.), lassen sich herrliche Rohkost-Salate bereiten. Sie werden sich wundern, wie gut das bei richtiger Zubereitung schmeckt. Nicht geeignet zur Rohkost sind grüne Bohnen, denn die sind ungekocht giftig85.
Wenn Sie kochen, dann greifen sie am besten nur auf solche Produkte zurück, die Ihnen im rohen Zustand nicht schmecken oder roh nicht gegessen werden können. Für alle anderen Speisen wäre es zu schade.

Wer die Mindestmenge an Wildkräutern nicht einhält, wird gezwungen sein, auf tierische Produkte zurückzugreifen. Die Herkunft dieser Produkte ist eines der wichtigsten Kriterien. Jeder Bauer versichert, das Beste für seine Tiere zu tun, was immer das auch heißen mag. Da gibt es Medikamente, Mastmittel, Trockenballenkost, Restlosfutter, Silofutter, klimatisierte Ställe, Kotabsaugung, automatische
Desinfektionsanlagen, Förderbandfütterung, Melkroboter, künstliche Befruchtung, Dauerbeleuchtung usw. Wie überall zählt auch hier der Gewinn, weshalb die meisten Bauern vor ihrem eigenen Tun die Augen verschließen und mit Überzeugung mehr Mist daher reden, als ihre Tiere erzeugen. Kaufen Sie tierische Erzeugnisse nur in Bioqualität, am besten vor Ort. Noch besser, Sie halten sich selbst ein Tier. Ein kleiner Garten reicht zB. für zwei Hühner vollkommen aus. Ein Bekannter von mir hat ohne Probleme ein Schwein in seinem kleinen Garten groß gezogen. Leider legen solche Tiere keine Eier und so ging es dem armen Schwein eines Tages an den Speck. "Nutznießer" waren dann allerdings nur die anderen, denn wer ein Tier gefüttert, gewaschen, gebürstet und in die Augen geschaut hat, dem verschlägt es beim Anblick des Fleisches auf dem Teller den Appetit. Dies scheint auch mit ein Grund zu sein, warum wir mit den "Nutztieren" so „unmenschlich“ verfahren und sie abseits der Gesellschaft quälen bzw. mästen lassen. Jeder humane bzw. mitfühlende Gedanke dem Tier gegenüber würde ein schlechtes Gewissen erzeugen. Wie grotesk wirkte da der Protest unserer Gesellschaft, als sie erfuhr, daß in China auch die Hunde auf die Schlachtbank müssen.
Wer Fleisch und Fisch vom Speiseplan nicht streichen will, der soll diese Speisen auf einmal die Woche beschränken. Tierische Produkte lassen sich ohne Beilage wesentlich besser verdauen, weshalb wir wie in Teufels Not, das Fleisch und die Wurst besser essen ohne Brot (Trennkost).
Brot muß aus noch keimfähigem Getreide, zuvor fein zermahlen, hergestellt sein. Bio-Läden erfüllen in der Regel dieses Kriterium. Auf keinen Fall dürfen sich ganze Körner im Brot befinden. Nur bestimmte Vögel sind in der Lage, Körner zu verdauen, denn die haben ihr eigenes Mahlwerk im Magen, indem sie zusätzlich kleine Steinchen schlucken.
Frisches Obst zweimal am Tage ist obligatorisch, darf aber nicht überwiegen. Frischkäse liegt leichter im Magen als Hartkäse. Meiden Sie es, große Mengen auf einmal zu essen. Nach dem Essen dürfen kein Völlegefühl, Sodbrennen oder andere Sensationen entstehen. Problematisch wirken sich auf unseren Körper die erhitzten und denaturierten Fette aus, weshalb Sie diese so gut wie möglich meiden sollten.
Bioläden führen eine bessere Lebensmittelqualität als konventionelle Geschäfte. Aber auch hier gilt: Augen auf beim Essenskauf! Einiges in den Regalen hat keinen gesunderhaltenden Wert. Glas- und Blechkonserven86, Fertiggerichte, Süßwaren, Instant-suppen, Fruchtsäfte, Brotaufstriche, Bio-H-Milch, Bio-Schmelzkäse, Nitrat, Nitrit - der EU-Biostempel ist die Druckerfarbe nicht wert. Er hat sowieso nicht den Anspruch eines gesunden Lebensmittels. Das wird von den Biofastfoodkonsumenten immer wieder falsch verstanden. „Bio“ verweist auf eine bestimmte Anbau- und Verarbeitungsweise, sonst nichts.
Das tägliche Essen sollte aus mindestens 70% frischer Rohkost bestehen, denn nur die lebendige Nahrung erhält uns gesund. Morgens oder abends einen Teelöffel lebendige Heilerde eingenommen, helfen die Giftstoffe im Darm zu binden und die Darmflora gesund zu erhalten.
Erwarten Sie von dieser Lebensweise keine Wunder, Sie haben damit aber eine gute Chance, das Rentenalter87 zu erreichen, sollte sich unsere Umweltsituation und Lebensmittelproduktion nicht noch weiter verschlechtern.

Umweltschutz (Suchbegriff: umwelt und gesundheit)

>Es soll sich jeder dazu aufgerufen fühlen, für eine gesunde Umwelt einzutreten. Wer einem Verein für Umweltschutz beitritt, findet einen interessanten Aufgabenbereich. Leistung ohne Lohn läßt aber auch im Naturschutz die Motivation schnell sinken. Unterstützen Sie deshalb Projekte, aus denen Sie auch einen persönlichen Nutzen ziehen können. Legen Sie z.B. eine Streuobstwiese an oder pflegen Sie eine Wildkräuterwiese. Sie brauchen, um Selbstversorger zu werden, noch nicht einmal eigenes Land zu erwerben, wenn Sie sich im Naturschutz engagieren wollen.
Damit artenreiche und blühende Wiesen entstehen, müssen wir dem Boden die Nährstoffe entziehen. Nährstoffarme Böden besitzen eine größere Artenvielfalt. Auf fetten Böden verdrängen die Gräser die Kräuter und Wiesenblumen. Nährstoffarmut entsteht, wenn wir das Mahdgut von der Wiese entfernen. Die Mahd soll wegen der bodenbrütenden Vögel erst Anfang August erfolgen. Auch eine kurzfristige Beweidung soll nicht vor August stattfinden.
Das Mahdgut kann auf einem kleinen Gerüst aus Astwerk aufgeschichtet werden und später als Hügelbeet dienen. In solchen Komposthaufen finden dann Amphibien, Schlangen, Käfer, Igel und andere Tiere eine Unterkunft, wenn wir im unteren Bereich einen kleinen Einschlupf zum Astwerk lassen. Zur Bepflanzung eignen sich besonders Gurken, Tomaten und Kürbisse.
Optimieren können wir unser Bemühen, wenn wir am Rand der Wiese eine Hecke pflanzen. Die Hecke soll die Wiese mit einem nach Südwest offenen L säumen. In der sonnenexponierten Lage finden sich dann bereits im zeitigen Frühjahr genügend eßbare Wildkräuter. Ergänzen läßt sich die Hecke mit der alten Hauszwetschge, der Türkischen Kirsche, der Schlehenzwetschge, der Mirabelle, dem Sanddorn, der großfruchtigen Haselnuß und vielen verschiedenen Sorten von Brombeeren.
Heckensäume sind heute wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere geworden. Sie durchbrechen zudem die Monotonie der lebensfeindlichen Agrarlandschaft.
Wußten sie eigentlich, daß in Deutschland fast kein Imker mehr ohne Zuckerzufütterung auskommt, um gewerblich Honig zu produzieren. Es fehlen einfach die Blütenpflanzen. Unter diesem Blütenmangel leiden auch die anderen Bestäuberinsekten. Um die kleinen Helfer wie Hummeln und Wildbienen, sie fliegen anders als die Honigbiene auch bei kühler Witterung, ist es leider sehr schlecht bestellt. Der Insektizideinsatz und die Lebensraumzerstörung haben einen erheblichen Artenschwund bewirkt. Die Obstbauern, von denen wir jetzt einen Ansturm des Protestes erwarten sollten, bleiben stumm. Sie behelfen sich, in dem sie Hummeln eigens für die Blütensaison importieren, oder versprühen ein Hormonpräparat, das auch ohne Bestäubung eine Fruchtbildung bewirkt. Sie erkennen die Hormonbe-handlung, wenn im Kerngehäuse von Apfel und Birne sich keine oder nur ansatzweise Kerne befinden.
Mit geringem Aufwand läßt sich zumindest für Mauerbienen ein neues Zuhause einrichten. Zum Beispiel mit gebündelten 10 cm
langen Bambusröhrchen, die am Ende verschlossen sind oder einem Holzwürfel, in den wir bleistiftdicke Löcher bohren. Große Freude habe ich an einer kleinen selbst errichteten Backsteinmauer. Bei den Steinen handelt es sich um alte vielporige Backsteine, deren runde Löcher ich auf der hinteren Seite mit Lehm zugestrichen habe und die wie ein Magnet auf diese friedfertigen Mauerbienen wirken. Wenn solche Steine nicht mehr zu finden sind, kann man aus Lehm einen Backstein formen und mit einem Bleistift, dicht an dicht, 8 cm tiefe Löcher hineinstechen. Ein solcher Stein findet auch auf einer nach Süden gelegenen Fensterbank seinen Platz.Favorisieren Sie mit ihrem Naturschutzverein den Geländekauf!
Finanzieren läßt sich das über Stiftungen oder Spendenaufrufe.
Übrigens, so kann man wenigstens dem Bauwahn von morgen und übermorgen entgegenwirken.
Legen Sie in ehemaligen Feuchtgebieten wieder Flachgewässer an. Wenn Tiere und Pflanzen wieder angesiedelt werden sollen, dann
geschieht das dort am besten, wo sie ehemals heimisch waren. Damit die Feuchtbiotope nicht durch unsinnigen Fischbesatz Nachteile
erfahren, sollten sie nur so tief angelegt werden, daß sie in den späten Sommermonaten über nur noch wenig Wasser verfügen. Eine reich-verzweigte Ufergestaltung verfügt über eine höhere Artenvielfalt als eine gerade Wasserkante.
Gestalten Sie in sonnenexponierter Lage Lehmabbruchkanten für die verschiedensten Insekten, schichten Sie Steinhaufen für Reptilien, pflanzen Sie Hecken für die eigenen Zwecke und für die Vogelwelt.
Mit seinem Arbeitsgerät hilft vielleicht auch ein benachbarter Bauer, solange er nicht auf Umweltschutzmaßnahmen auf seinem Gelände angesprochen wird. Manchen Bauern sind allerdings Umweltschutz-maßnahmen in ihrer Umgebung verhaßt. Ihre eigene umweltzerstörende Wirtschaftsweise steht z.B. mit einer blühenden Hecke in einem so konträren Verhältnis, daß sie zerstört werden muß, um einer Gewissensfrage zu entgehen.Selbst im häuslichen Bereich läßt sich einiges bewirken. Ein simples Holzbrettchen 20 cm unter einem Balkon oder Dach angebracht, bietet dem Hausrotschwanz eine Nistgelegenheit. Geschlossene und halb-offene Vogelkästen am Haus werden ebenfalls von vielen Vögeln angenommen. Auch ein Fledermauskasten, der ab 5 Meter Höhe hängen soll, kann den bedrohten Flattertieren nützlich sein. Einfache Bauanleitungen für Nistkästen und Wohnstätten finden sich im Internet zuhauf, die von Naturschutzverbänden bereitgestellt werden.
Ein kleiner Komposthaufen findet in jedem Garten Platz und Libellenlarven entwickeln sich manchmal auch im kleinsten Flachge-wässer. Geschichtete Bretter, unter denen sich ein Igel verkriechen kann, werden gerne als Kinderstube genutzt. „Sinnlos!“ werden Sie vielleicht sagen, wenn Sie in einer Stadt zu Hause sind. Die aktuelle Situation ist aber die, daß in Großstädten mittlerweile eine höhere Artenvielfalt besteht, als im landwirtschaftlich intensiv genutzten Bereich.Wenn Sie gegen bestimmte Entwicklungen protestieren möchten, dann müssen Sie sich dem nicht öffentlich stellen. Die Lobbyisten sind gut organisiert und können Sie leider mit geschickt angewendetem Hintergrundwissen und Halbwahrheiten, die Sie dann schlecht sofort widerlegen können, in die Enge treiben. Schreiben Sie kleine Hand-zettel und hängen Sie diese öffentlich aus. Nennen Sie dabei immer Namen: „Der Bauer Michael hat wieder sinnlos Unkrautvernichter ausgebracht!“ oder: „Bei den Mulcharbeiten haben die Arbeiter Franz und Reinhold vom Straßenbauamt unter der Leitung von Herrn Soundso 80 % der Bäume beschädigt!“.
Innerhalb einer Gruppe oder hinter einer Organisation fühlen sich die Verantwortlichen nicht persönlich angesprochen. Erst wenn sich der Mensch als einzelner verantworten muß, wirkt die gesellschaftliche Moral, und die Benannten fangen an, sich unwohl zu fühlen.
Logische Erklärungen und die üblichen Ausreden bieten dann keinen stabilen Untergrund mehr.
Die eigentlich Schuldigen an der katastrophalen Umweltsituation sind aber die, welche sich am wenigsten angesprochen fühlen. Und das sind die Verbraucher.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung spricht sich gegen den Atomstrom aus und dennoch wechseln nur wenig Verbraucher zu
Anbietern alternativer Stromquellen. Solange nur Lippenbekenntnisse abverlangt werden, zeigt sich der Verbraucher von seiner besten Seite. In Wirklichkeit geht es ihm aber nur um seine eigenen Vorteile. Wenn er sich eine gesunde Umwelt wünscht, dann nur seiner selbst willen. Einen persönlichen Beitrag möchte er nicht leisten, solange er auf anderem Wege mehr Vorteile erfährt. Viele Umweltsünden werden beharrlich verdrängt. Da ist z.B. das Auto, ohne das sich die meisten Zeitgenossen überhaupt keine Mobilität mehr vorstellen können. Die Füße werden höchstens noch für gewisse Freizeitaktivitäten genutzt. Aber nicht nur für den sonntäglichen Spaziergang, auch für andere nützliche Dinge lassen sich die Füße gebrauchen! Es muß doch nicht jede Wegstrecke mit dem Automobil zurückgelegt werden und schon gar nicht zum Sportstudio oder zum Wildkräuter sammeln.
Daß Kleidung dazu dient, sich der Witterung anzupassen, beziehen viele nur auf den außerhäuslichen Bereich. Im Winter ein Kleidungs-stück mehr aufgetragen hat den gleichen Effekt, wie wenn wir die Raumtemperatur anheben - nur eben umweltschonend und billiger. Vielleicht findet sich einmal ein findiger Modemacher, der eine häusliche Wintermode kreiert.Haben Sie sich auch schon gewundert, weshalb mit Waschnüssen Ihre Wäsche genau so sauber wird, wie mit den herkömmlichen Wasch-mitteln. Dann verzichten Sie einmal gänzlich auf solche Zusätze. Zum Auswaschen von Körperschweiß und leicht verschmutzter Wäsche sind überhaupt keine Waschmittelzusätze notwendig. Vierzig Grad warmes Wasser reicht aus, um die Wäsche sauber zu halten.
Der Fußboden und andere Flächen bleiben länger sauber, wenn zum Aufwischen nur Wasser verwendet wird. Wer Reinigungszusätze dem Wischwasser beifügt, sorgt nur dafür, daß die Flächen wieder schneller schmutzig werden, weil der Schmutz auf der zurückgebliebenen Seife besser haften bleibt. Klosteine gehörten schon vom Gesetz her verboten, weil sie wirklich zu gar nichts nutze sind und die Umwelt verschmutzen. Haushalts-chemie - wohin man auch blickt, obwohl einfachste Mittel genau so gute und bessere Dienste leisten. Umweltschutz fängt wahrlich in den eigenen vier Wänden an. Aber auch mit vielen Geruchsstoffen wie z.B. Parfüm gehen wir gedankenlos um. Sprühen Sie einmal etwas Parfüm in Ihren Kühlschrank. Auch wenn kein direkter Kontakt mit dem Nahrungsmittel stattgefunden hat, wird das meiste Essen danach ungenießbar sein. Insbesondere die fetthaltigen Speisen sind davon betroffen, weil Fett die Geruchsmoleküle besonders gut bindet. Auch unser Körperfett lagert diese Stoffe ein, weshalb viele Duftstoffe,
insbesondere die chemisch hergestellten, als gesundheitsschädlich einzustufen sind. Kosmetika sind teuer, hauptsächlich der aufwendigen Konservierung wegen. Gute Hautcremes sind z.B. mit Mandelöl hergestellt. Also kaufen wir doch gleich das Mandelöl im Reformhaus oder Bioladen - und das gänzlich ohne giftige Chemie! Zum schonenden Reinigen der Haut kann man Tonerde verwenden, z.B. Heilerde. Dazu wird die Erde in ein Glas gefüllt und mit Wasser begossen. Selbst mit Ruß oder Motoröl verschmutze Hände lassen sich damit reinigen. Etwas von dem Brei wird auf den Händen zerrieben, eine Minute antrocknen gelassen und danach wieder mit Wasser abgespült. Angetrocknete Tonerde bindet besser die Rußpartikel. Die Haare können wir natürlich auch damit waschen, was in manchen Ländern auch so üblich ist. Zum Zähneputzen geben wir etwas feuchte Tonerde auf die Zahnbürste. Das Geld für die teure
Ayurveda-Heilerdezahnpasta mit ihrer dreifach rückgekoppelten Gammaschwingung können Sie sich also auch sparen. Es ist oftmals unsere Dummheit, die unsere Umwelt sinnlos belastet und uns zur unnötigen Geldausgabe nötigt und damit letztendlich auch unser
Leben erschwert.
Die mittlerweile in Mode gekommenen Kälteanlagen, die in den Sommermonaten in vielen Räumen bereits ihre Arbeit tun, sind nicht nur Energieschleudern, sie sind zudem für die Gesundheit als bedenklich einzustufen. Anstelle sich an der kurzen Wärmeperiode zu erfreuen, zieht man sich lieber in klimatisierten Zimmern einen Katarrhe der oberen Luftwege und deren Nebenhöhlen zu. Ein
gesunder Mensch fühlt sich mit solchen Geräten nicht wohl und nur kranke Menschen sind nicht in der Lage, ihre Temperatur selbst zu regulieren.
Wenn wir uns von wirtschaftlicher Seite dem Thema nähern, wirkt es schon grotesk, welch ein Arbeitsaufwand betrieben wird, nur um die Fahr-, Kühl-, und Heizkosten zu finanzieren. Liegt z.B. der Arbeitsplatz 30 km von der Wohnung entfernt, verbraucht alleine das Auto z.B. bei einem Nettogehalt von 1500 € mindestens 18% des Einkommens. Ein unglaublicher Irrsinn, den man sich einmal vor
Augen führen muß! Mit dem Fahrrad würden wir drei Viertel der Zeit einsparen, würden wir die für das Auto zu erwirtschaftende
Arbeitszeit weglassen. Von der Umweltbelastung und den vielen Unfallopfern einmal ganz abgesehen.

Im Winter einen Kühlschrank zu betreiben, ist so unsinnig, wie im Sommer ein Stück Butter darin zu kühlen. Nicht selten übersteigen die Stromkosten den Wert des Inhalts. Elektrokleingeräte, wie z.B. Radio- und Kassettengeräte, verbrauchen ausgeschaltet den gleichen Strom, wie wenn sie eingeschaltet sind, wenn nicht der Netzstecker gezogen wird. Alleine die Warmhaltefunktion der Fernsehgeräte verbraucht in Deutschland mehr Strom, als alle Windkraftanlagen im Land zusam-men erzeugen. Und das nur, damit einer gelangweilten Masse die Flimmerkiste zwei Minuten schneller zur Verfügung steht. Mehr brauche ich wohl zu diesen Punkten nicht anzuführen.

Wer selbst nicht aktiv werden möchte, sollte zumindest einer Umweltorganisation eine Spende zukommen lassen. Nur wenn jeder Mensch sich in seiner Gemeinschaft als Sozial- und Kulturträger kenntlich zeigt, kann ein System bestehen. Es reicht nicht aus, sich auf seine Zwangsabgaben, wie z.B. die Steuer, zu berufen, denn damit wird keine Entwicklung gesteuert, sondern versucht, ein zum Selbst-zweck ausgerichtetes Leben zu vertuschen. Das Wort Bürger sollte wieder zu seiner alten Bedeutung gelangen: Das Bürgerrecht wird einem verliehen, wenn man durch privates Engagement etwas für die Gesellschaft leistet. Wer das nicht macht, gehört dann nur ganz
unprivilegiert zum Volk.

www.greenpeace.de

Anmerkungen

Braucht man für die Urtherapie einen Arzt oder Heilpraktiker?

1 Ärzte, Priester, Politiker, Wissenschaftler etc. sind gekoppelt an das Bild von Archetypen (Urbilder im Menschen). Diese unbewußten Bilder werden auf Menschen übertragen, die sich dazu eignen und es zulassen. Dem entgegen zu treten macht keinen Sinn. Bei einer Revolution fliegen zwar immer mal wieder die Köpfe, aber an deren Stelle wird sofort ein neuer aufgepflanzt. Was ein Archetyp bedeutet, läßt sich schön an einem Erlebnis zeigen, von dem mir ein Arzt
berichtete: Sein kleiner Sohn litt an einer Bronchitis, weshalb er ihm mit seinem Stethoskop die Lungenflügel abhorchte. Kaum war die Untersuchung beendet, sagte der Junge: „Papa, wann gehen wir einmal zu einem richtigen Arzt?“
Übrigens, Mythenträger werden zwar auch kritisch betrachtet, aber allgemeine Lebensregeln läßt man bei ihnen außen vor. Und wenn sie fünfmal lügen oder falsches versprechen, es wird ihnen doch immer wieder geglaubt. Wer ein unbewußtes Bild produziert, ist nicht in der Lage, für diesen Bereich einen Realitätsbezug herzustellen.

Kleine Ernährungslehre

5 Konserven, Teigwaren, bestrahlte, erhitzte oder chemisch verän-derte Nahrungsmittel, Süßwaren usw. Ja, lieber Leser, auch die beliebten Spaghetti mit Tomatensoße und Auftaupizza sind eine Katastrophe für unseren Körper. Meerschweinchen z.B. mit ihrem hohen Vitalstoffbedarf werden durch eine solche Kost nach kurzer Zeit schwer krank. In einem Durchschnitts-Haushalt macht heute die Schlechtkost 80-90% aller Nahrungsmittel aus. Über die Hälfte davon schadet unmittelbar der Gesundheit. Die Vorteile der Schlecht-kost liegen bei der Lebensmittelindustrie. Ein totes Produkt stellt geringere Anforderung an die Haltbarkeit und kann so rationiert an den Verbraucher abgegeben werden. Mit frischem Obst und Gemüse läßt sich nicht spekulieren. Der natürliche Zerfallsprozeß erzeugt
saisonalen Überschuß und keinen profitablen Mangel.

6 Untersuchungen von J. Markus haben ergeben, daß durch eine vitaminlose Kost die Vitaminspeicher beim Menschen bereits nach 30 Tagen erschöpft sind. Schon nach 10 Tagen verändert sich der Zellstoffwechsel. Klinische Symptome stellen sich nach 35 Tagen ein, während sich die ersten organischen Veränderungen erst nach 170 Tagen zeigen, und nach 250 Tagen sind die Schäden irreversibel.
Diese Forschungsergebnisse sind eine Erklärung dafür, weshalb eine Nahrungsumstellung auf Wildkräuter und frisches Obst so schnelle Erfolge zeigen kann.

7 Kompetenzträgern gegenüber soll man immer sehr mißtrauisch sein. Leute, die eine Leistung anbieten, auf deren Wert wir erst einmal vertrauen müssen, neigen schnell dazu, an Stelle von Kompetenz sich eine Fassade der Überheblichkeit und Arroganz aufzubauen. Werden ihre Leistungen auch noch ohne Erfolgsversprechen honoriert, entstehen schnell skurrile Blüten. Kompetente Menschen erkennt man daran, wie sie mit der an sie gerichteten Kritik umgehen. Kompetente Leute reagieren verständnisvoll und aufklärerisch. Inkompetente Menschen reagieren emotional, aggressiv.

8 Wenn Schnecken und sog. Schadinsekten eine ständige Gefahr für unsere Gemüsepflanzen darstellen, dann eben auch deswegen, weil unsere gebräuchlichen Zuchtpflanzen nur noch wenig Abwehrstoffe besitzen, die unter anderem eine natürliche Sättigung beim Essen bewirken. Der ökologische Sinn dieser Kleintiere ist es, regulierend in den Naturhaushalt einzugreifen, um nur vitale Pflanzen zur Vermehrung kommen zu lassen.
In Hessen wurde eine neue Rapssorte ausgesät, bei denen durch Züchtung diese Abwehrstoffe/Sättigungsstoffe gänzlich fehlen. Hasen und Rehe in dieser Gegend fraßen sich zu Tode. Inzwischen haben sich angeblich die Tiere daran gewöhnt.

9 Nach meiner Auffassung spielt der psychosomatische Aspekt bei der Krebsentstehung eine entscheidende Rolle. Wie ich erst jetzt erfahren habe, wurde dies von Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. phil. h.c. Ronald Grossarth-Maticek, heute Direktor des internatonalen Programms für multidisziplinäre Forschung am europäischen
Zentrum für Frieden und Entwicklung in Heidelberg, bereits in den achtziger Jahren wissenschaftlich untersucht und bestätigt. Leider sind seine Forschungsarbeiten nie in das Bewußtsein der Öffentlich-keit gelangt, obwohl seine Ergebnisse zur Verfügung stehen. Das zuletzt erschienene Buch von Prof. Grossarth-Maticek heißt:
„Synergetische Präventivmedizin“ und ist im Springerverlag erschienen. Lust, Wohlbefinden und innere Sicherheit schützen vor Krebs, weil die Personen dann weniger physische Risikofaktoren aufweisen und ein besseres Immunsystem entwickeln, so seine Meinung. Nur durch eigenständiges Handeln und Denken kann der Mensch seinen ureigenen Weg finden und damit Zufriedenheit erlangen. Eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung tragen das Übrige mit dazu bei.

Kleine Nährstofftabelle

15 Was die Ernährungswissenschaft bisher an Empfehlungen an den Tag brachte, möchte ich an einer Empfehlung aus dem Buch „Der Neue Weg zur Gesundheit“ von 1957 aufzeigen. In dem Buch wird für die Säuglingsernährung folgendes empfohlen: „Man nehme auf 100 ml Flüssigkeit, 7 g Butter, 7 g Weizenmehl und 5 g gewöhnlichen Zucker“. Die einzelnen Bestandteile sollen dann in unterschiedlicher Weise längere Zeit gekocht, gemischt und nochmals zusammen aufgekocht werden.
An einer weiteren Stelle wird darauf hingewiesen: „Ohne Frauen-milch ist die Aufzucht von Frühgeborenen eine Glückssache ....“ Wen wundert’s? Für den wachen Geist sind die heutigen Empfehlungen nicht weniger kurios. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung ist zwar auf Grund neuerer Empfehlungen in der Säuglingsernährung gestiegen, dafür gehören Kinder heute zum festen Bestand einer jeden Arztpraxis. Erst wird zerstört, planiert und geplant, um später das Künstliche als Erfolg zu preisen. Das ist die Methode, mit der sich die Wissenschaft oftmals ihre Lorbeeren verdient.
Hätten sich einmal diese dreimalschlauen Wissenschaftler umgesehen, wie Mütter ohne Muttermilch mit Erfolg ihre Kinder großziehen, dann wäre den von der Wissenschaft irregeleiteten Eltern viel Leid erspart geblieben. Ursprünglich wurden Säuglinge mit vorgekautem Essen genährt oder mit Tiermilch gestillt. Mir sind persönliche Berichte bekannt, wo Säuglinge nur mit frischer unverdünnter Kuhmilch erfolgreich aufgezogen wurden. Wenn man vor Kuhmilch oftmals
gewarnt hat, dann deswegen, weil die Ernährungsspezialisten gleichzeitig darauf bestanden, die Milch prinzipiell längere Zeit abzukochen!
Abgekochte Milch ist wertlos und langfristig sogar schädlich. (Suchbegriff: babynahrung rezepte)
Richtige Wonneproppen habe ich mit fünf fein gemahlenen Mandeln, einer Dattel und 10 ml Kokosmilch auf 100 ml Wasser aufwachsen sehen. Ein Teelöffel frischer Kräutersaft der Mischung beigesetzt wird ab der vierten Woche ebenfalls gut vertragen.
Säuglinge erbrechen alles, was ihnen nicht bekommt. Von Geburt an ist der Mensch auf Rohkost eingestellt. Wie häufig erbrechen Säuglinge auf Schlechtkost-Säuglingsnahrung und leiden unter Darmkoliken.

16 Von Sojaprodukten möchte ich abraten. Hohe Sojaanteile im Futter von Ratten und Hühnern führen zu Organveränderungen,
Gewichtsverlust und später zum Tode. Veganer, die ihren Eiweiß-bedarf durch Soja decken, weisen eine geringere Hirnmasse auf. Schuld sind die Abwehrstoffe, welche die Pflanze in den Bohnen zum Selbsterhalt produziert. Diese Tatsachen sind zwar in der Toxikologie weitläufig bekannt, werden aber in der Öffentlichkeit nicht diskutiert. Dazu erfreuen sich Sojaprodukte in der Futtermittel- wie in der Lebensmittelindustrie zu großer Beliebtheit.
Abwehrstoffe (Enzymhemmer) bilden alle Pflanzen, sobald sie geerntet oder anderweitig gestört werden. Selbst nach der Ernte wirken sich Erschütterungen beim Transport und Unterkühlung bei der Lagerung auf die Pflanze negativ aus. Frisch verspeist schmecken Nachbars Kirschen tatsächlich besser, wenn die eigenen erst einmal in den Eimer wandern. Über die Bildung und die Zusammenhänge von Abwehrstoffen in Nutzpflanzen sind einige wissenschaftliche Publikationen erschienen.


Wie sieht ein gesundes Essen aus?

20 Trockenfrüchte und manche Ölsaat (Sonnenblumen- Kürbiskerne) greifen die Zähne an und verursachen Zahnkaries. Wenn die Zähne auf bestimmte Nahrungsmittel mit Schmerz reagieren, sollen sie auf jeden Fall gemieden werden. Wie ich in Erfahrung bringen konnte, hilft Magnesium, die Zähne schmerzunempfindlicher und stabiler zu machen.

21 Auf Dauer kann die Empfehlung, auf Tropenfrüchte auszuweichen, nicht gehalten werden, weil sich das Tropenobst in seiner Qualität (Bestrahlung, Kunstdüngung usw.) zunehmend verschlechtert. Zudem werden wegen der großen Nachfrage die Früchte immer früher geerntet und künstlich nachgereift.

Warum Rohkost?

25 Bereits die einmalige Gabe eines Psychopharmakons kann ausreichen, um den Verstand eines kranken Menschen für immer zu verwirren. Hier habe ich die starke Vermutung, daß die verabreichten Medikamente nicht das Leben im Siechtum verlängern, wie das gerne von den Medizinern behauptet wird, sondern selbst Ursache des Siechtums sind. Ein gutes Beispiel für eine Medikation, die eigentlich das zu behandelnde Krankheitsbild selbst auslöst, haben wir bei Aids. Bei einem positiven Blutbefund, also noch lange ohne Ausbruch der Symptomatik, bekommen die Betroffenen die von der Forschung zusammengestellten allopathischen Medikamente; mit Nebenwirkungen, die dem Krankheitsbild gleichen, das eigentlich bekämpft werden soll. Setzen die so Erkrankten das Medikament wieder ab, geht es ihnen zunehmend besser. Doch dann wird ihnen eingeredet, daß die angeb-lichen Viren, für die jeder wissenschaftliche Beweis bis heute fehlt, wieder zunehmen. Seltsam, daraus müßte doch der Rückschluß gezogen werden, daß das angebliche Virus gesundheitsförderlich sei.
Menschen, die unter keiner Medikation stehen, leben statistisch gesehen länger und das Siechtum bleibt ihnen meistens erspart. In Griechenland nehmen die Menschen weitaus weniger Medikamente zu sich als bei uns und leben im Schnitt 4 Jahre länger. In Griechenland, Spanien, Türkei, Iran usw. waren vor 50 Jahren rüstige 100-jährige keine Seltenheit. Mit der Einführung unserer " fortschrittlichen" Lebensform war damit schlagartig Schluß. Sehr deutlich habe ich das in Brasilien gesehen. Nur in Gegenden, wo sich die Menschen mit industriell hergestellter Nahrung versorgen, finden sich unförmige Menschen und Zahnlose.

Wo finde ich Wildkräuter?

28 Was wir heute unter Natur verstehen, ist nichts weiter als ein Nostalgie-Begriff. Für den früheren Kulturmenschen war die Natur das vom Menschen Geordnete, d.h.: der Garten und damit das gesamte Kulturland. Unberührte Natur war Gleichnis der unerlösten Welt, sozusagen Wildnis, unberechenbares Teufelswerk. Diesen Mythos haben wir heute noch in unserem Unterbewußtsein, wenn wir z.B. im Naturschutz versuchen, also eben nicht im Wildnisschutz, ein Landschaftsbild zu gestalten, das es in der Wildnis nicht gibt. Zudem neigen wir immer noch dazu, das, was uns an die Abhängigkeiten der Natur erinnert, schlecht zu machen. Das ist auch der Grund, weshalb Umweltprojekte so schwer zu verwirklichen sind, die Urtherapie als lächerlich bezeichnet wird und die Menschen das Gift ohne schlechtes Gewissen über die Erde verteilen.

„O große Kräfte sind’s, weiß man sie recht zu pflegen,
die Pflanzen, Kräuter, Stein in ihrem Innern hegen.“ - wußte ein Herr Goethe zu sagen.

Heute werden diese Kräfte mit viel Beifall streitig gemacht. Die sogenannte Entmystifizierung der Natur durch die Wissenschaft hat dazu beigetragen, das Gefühl für das ganze zu verlieren, denn das Wissen darüber kann sowieso keiner haben.

Benötigt der Mensch tierische Produkte?

30 Wir können nicht erwarten, ein anderes Leben zu erhalten als das, welches wir uns einverleiben. Wer Nahrung vom Fließband ißt, muß auch mit dem Fließband leben. Wer viel Schweinefleisch ißt, bekommt nicht nur einen Schweinenacken. Das unausweichliche Schicksal und die Angst der Schlachttiere werden auch zur Angst vor dem eigenen Schicksal. Sich über die Konstrukteure zu beschweren, empfinde ich als Hohn.
Wer vom Räderwerk profitieren möchte, wird irgendwann auch mit hinein gezogen. Das ist die Konsequenz, die ein jedes Leben mit sich bringt.

Warum das Essen natürlicher Nahrung manchmal nicht durchgehalten wird

35 Achten sie bitte beim Kauf von Joghurt auf die Etikette. Es muß sich darauf der Hinweis „mit noch lebenden Kulturen“ befinden. Sicher können Sie gehen, wenn sich mit dem gekauften Joghurt neuer Joghurt aus abgekochter Milch herstellen läßt. Eigenen Joghurt stellen wir selbstverständlich aus frischer Milch her.

36 Erhitzte Fette werden heute allgemein als gesundheitschädlich betrachtet, weshalb die Verbraucher vermehrt auf kaltgepreßtes Öl zurückgreifen. Was viele dabei nicht wissen ist, daß Öl, das bis zu 70C° erhitzt wurde, noch als kaltgepreßt verkauft werden darf. Öle, die unter 42 C° gepreßt werden, sind in der Regel nur 4 Monate haltbar. Nach dem Öffnen der Flasche werden (wirklich) kaltgepreßte Öle bereits nach vier bis sechs Wochen schlecht. Olivenöl hält etwas länger. Ein langes Haltbarkeitsdatum auf dem Produkt weist also immer auf eine Hitzebehandlung hin. Was erhitzte Öle bewirken, sieht man z.B. bei Menschen, die unter Gallebeschwerden leiden. Erhitztes Öl löst die Beschwerden unmittelbar aus, wogegen ein Öl in Rohkostqualität die Galle beruhigt. Schwerkranke sollen erhitze Fette unbedingt meiden, weil sich ihr Allgemeinzustand dadurch merklich verschlechtert.

37 Wenn kranke Menschen des Essens wegen in die Tropen reisen, leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur wirklichen „Entwicklungs-hilfe“. Sie bestätigen dort den Menschen, welche wertvollen Schätze sie beherbergen und daß es darum geht, diese zu bewahren. Die konventionelle Entwicklungshilfe macht die Menschen bedürftig und sie beginnen das Geschenk der Natur zu verachten. Zum Beispiel bekommen sie teure Monokulturen gestiftet, die sie vom Geld abhängig machen, weil für die Selbstversorgung der Raum verloren geht. Auch sehr negativ wirkt es sich aus, wenn wir weit mehr als den handels-üblichen Preis bezahlen, denn das geringachtet ihre Arbeit. Ein Lohn, der nicht adäquat ist, schafft ein falsches Wertgefälle und stiftet Unfrieden. Hohe Renditen fördern den Betrug. Der Betrug wird rentabel. Die Qualität bleibt dann außen vor.

Wenn die Urtherapie fehlschlägt

38 In allgemeinen glaubt jeder Erwachsene zu wissen, wie Kinder entstehen. Genauer nachgefragt macht sich jedoch meist Unwissen breit, weshalb ich eine Kurzaufklärung mitliefern möchte. Eine gebärfähige Frau produziert ungefähr alle achtundzwanzig Tage ein Ei. Normalerweise geschieht das 14 Tage nach Beginn ihrer Blutung. Das Ei bleibt 24 Stunden fruchtbar. Die Spermien des Mannes leben bis zu fünf Tagen. Die Frau kann also fünf Tage nach einem Geschlechtsverkehr schwanger werden. Um eine Schwangerschaft möglichst sicher auszuschließen, sollte man vom siebten Tag an bis zwei Tage nach dem Eisprung keinen ungeschützten
Geschlechtsverkehr mehr haben. Allerdings ist es so, daß manche Frauen Zyklusschwankungen aufweisen, weshalb es angebracht ist, die verschiedenen Kontrollmechanismen erst einmal auf einen längeren Zeitraum hin zu prüfen, bevor man ihnen Vertrauen schenkt (Kalender-methode, Schleimtest, Temperaturmethode und seit neuerem auch ein Hormontest).
Jetzt ist es aber so, daß die Frau oftmals die größte sexuelle Lust gerade dann empfindet, wenn sie schwanger werden kann. Mein Rat an die Männer ist, sich in Sachen Empfängnisverhütung niemals auf die Frau zu verlassen. Wird die Frau von ihrer sexuellen Lust ergriffen, verliert sie ihren Kopf und beschwichtigt für sich das, was jetzt passieren kann.
Wenn junge Mädchen mit ihrer noch angstbesetzten Sexualität neun Monaten später nach ihrem ersten Geschlechtsverkehr einen Buben zur Welt bringen, dann liegt das meist daran, daß sie ihre Angst gerade dann überwanden, wenn ihr Triebimpuls am stärksten war, und das war zur Zeit des Eisprungs. Die Spermien, die einen Buben geben, sind etwas schneller am Ziel. Dafür leben sie kürzer, wie im richtigen Leben auch. Also, meistens gibt es einen Jungen, wenn der Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprungs erfolgt und ein Mädchen, wenn der Geschlechtsverkehr vier bis fünf Tage vorher war. Ein bis drei Tage vor dem Eisprung haben Mädchen wie Buben die gleiche Chance.
Vor ihrem Eisprung entwickelt die Frau viel Sekret in der Scheide. Bringen wir den Schleim zwischen Zeigefinger und Daumen und öffnen anschließend die Finger, zieht der Schleim bei einer möglichen Schwangerschaft lange Fäden. Manche Frauen finden auch im Urin wenige Tage vor ihrem Eisprung einen kleinen Schleimpfropf, der den Gebärmuttermund verschlossen hielt. Wer seinen Zyklus auch noch über die Temperaturmessung überprüft, kommt gänzlich ohne körperschädigende Verhütungsmittel aus. Mittlerweile gibt es kleine Taschencomputer, welche helfen, die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage recht sicher zu ermitteln.

Das Trinken

40 Auch die Schulmedizin lernt hinzu: 4 Jahre, nachdem ich mich in der Öffentlichkeit gegen das unreflektierte Trinken ausgesprochen habe, findet sich in der Münchner Medizinischen Wochenschrift vom 12.5.05 ein Artikel, der sich gegen diese unkritischen Empfehlungen wehrt. Selbst Todesfälle wurden dokumentiert, die unmittelbar mit dem über den Bedarf stehenden Trinken im Zusammenhang stehen. Hirnschwellung und Wasseransammlung in der Lunge waren die dramatischsten Folgen eines über den Bedarf hinausgehenden Trink-verhaltens. Wer allerdings in den Nachmittagstunden immer noch einen konzentrierten dunkel gefärbten Urin ausscheidet, von
bestimmten Krankheitsbildern einmal abgesehen, trinkt zu wenig.

41 Häufiges Wasserlassen hat nicht selten seine Ursache in einer
geringen Trinkmenge, weil der konzentrierte Urin die Harnblase reizt. Die Betroffenen sind dann häufig überrascht, daß eine höhere Trink-menge weniger Toilettengänge notwendig macht. Besteht der Zustand schon lange Zeit, schrumpft die Blase. Um dies zu therapieren, muß sie wieder gedehnt werden. Das kann man erreichen, in dem man viel Wasser auf einmal trinkt und den Harndrang so lange als möglich anhält.

42 Früher gehörte das Urometer zum Standard einer jeden Arztpraxis, was heute unverständlicherweise nicht mehr der Fall ist. Eine
Abrechnung mit der Krankenkasse ist für diese einfache Unter-suchung nicht möglich.

"Gesundheit ist machbar!" - Die Zwanghaftigkeit zur Korrektur

45 Was im „Dritten Reich“ noch hinter geschlossenen Türen durchgeführt wurde, ist heute fester Bestandteil der Medizin geworden. Nur hat man jetzt den Tötungsakt in den justizfreien Raum, in die vorgeburtliche Zeit, verlegt. Die Aufforderung dazu nennt man „ genetische Beratung“. Damals nannte man es „
Euthanasie“. Heute gehört sie, wie selbstverständlich, zur Schwangeren-Vorsorgeuntersuchung.
Diese Vorgehensweise findet ihre breite Zustimmung, geschieht sie doch in medizinisch steriler Professionalität. Dabei hat man heute „nur“ noch eine Fehldiagnosenrate von 30%, das bedeutet: von heute 10 getöteten Kindern bzw. Embryos sind drei gesund. Eine Betrachtung, die ethisch sowieso nicht akzeptabel ist. Auch die Gesundheitshygiene ist eine Ideologie und verlangt ihre Opfer.

46 Wenn Arzneimittel entwickelt werden, um bestimmte Leiden zu mildern, will ich das akzeptieren. Die Forschung hat durchaus ihre Berechtigung, weshalb ich nicht als Wissenschaftsverneiner verstanden werden möchte. Die positiven Errungenschaften, die daraus resultieren, sind mir durchaus bewußt.

47 Selig, wer die Fähigkeit hat, an Gott zu glauben und ihn wahrzu-nehmen. Viele Menschen geben zwar vor, an einen Gott zu glauben, aber in Wirklichkeit glauben sie nur an das, was für sie kompetente Menschen über Gott erzählen. Ein Gott im menschlichen Sinne, nicht intellektuell reflektiert, ist immer eine Projektion der eigenen Vorstellung und von daher begrenzt und diskriminierend. Es gibt Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen. Auch wenn sie sich vom Gottesglauben distanzieren, indem ein auf der Wolke schwebender Herrgott als eine zu primitive Vorstellung abgelehnt wird und damit auch der Gottesglaube generell, sind sie, die selbsternannten Atheisten, immer noch Kinder unserer christlichen Welt. Erst wenn man sich wirklich eingehend und intensiv mit anderen Kulturen und Religionen konfrontierte, weiß unsereins, wie fast unmöglich es ist, nicht in christlichen Werten zu denken, oder man kann sagen, kein Christ zu sein.
Es mag zwar einem Atheisten der lebendige Glaube an einen Gott fehlen, das aber unterscheidet ihn trotzdem nicht wesentlich vom Gottgläubigen im allgemeinen. Denn beide glauben an ein Speziali-stentum. Die Inbrunst, mit der sie an die Sache glauben, unterscheidet sich nicht von dem, was man früher als Aberglauben bezeichnet hat. Die einen glauben an die Gottesspezialisten und die anderen an die Fortschrittsspezialisten. Nicht Wunder, wenn beide Seiten ihrer Gottverlassenheit zum Opfer fallen. Die weit verbreitete Depression, das übertriebene Sicherheitsdenken und die Wertediskussionen sind deutliche Zeichen dafür.

Krankheit verlangt Veränderung

50 In der Kunst ist es sehr wichtig darauf zu achten, daß alles künstlerische einem wirklich gefällt. Fühlen Sie sich z.B. nicht unbedingt der modernen Kunst verpflichtet. So schön sie sein kann, es kann auch der letzte Mist sein. Bedenken Sie bitte, daß wir in einer kranken Pseudogesellschaft leben. Jeder will des Kaisers neue Kleider erkennen, keiner möchte so sein wie Adolf Hitler. Der hat alles Moderne als schlecht befunden, befinden Sie deshalb nicht alles Moderne als gut!
In der Schweiz z.B. haben es die Verantwortlichen im Kunstmuseum Bern 2005 fertig gebracht, einen zerstückelten Fötus als angebliches Kunstobjekt auszustellen. Hat man Humor, wenn man über schlechte Witze lacht, oder Kunstsinn, wenn man jeden Wulst frißt? Oder hat man Angst davor, für eine Art Hitler gehalten zu werden, weil man in Wirklichkeit tief im Innern auch so ein Hinterteil ist, es aber nicht wahrhaben möchte und mit scheinbarem Kunstverständnis darüber hinwegzutäuschen versucht. Weil sich einige Besucher in der Ausstel-lung entrüsteten und Anzeige erstatteten, hat man eine Expertenkommission einberufen, um über diese Abscheulichkeit zu beraten. Zudem warb man um Verständnis für die Situation des Künstlers und seines Kulturkreises. Meine ethische Überzeugung macht aber nicht vor irgendeiner Grenze auf diesem runden Erdenball halt, solange ich überhaupt noch eine habe!

Pablo Picasso gestand im Jahre 1952, daß heutzutage einem intellektuellen Scharlatan alle Wege offen stehen und daß die Kunst für das Volk nicht mehr sei, um in ihr Trost und Erhebung zu finden. Aber die reichen, überspannten Effekthascher greifen nach neuem, seltsamen und anstößigem.
Mit spielerischen Rätseln und vielen Scherzen, die ihm gerade eingefallen sind, hat er Kritiker zufriedengestellt und je weniger sie verstanden haben, desto mehr haben sie ihn bewundert. Dadurch sei er jetzt reich. Aber als ein großer Künstler wie z.B. Rembrandt oder Tizian sah er sich nicht. Picasso sah sich als Spaßmacher, der die Dummheit und Eitelkeit seiner Zeitgenossen ausnutzte.
Ja lieber Leser, seien Sie nicht dumm!

Weitere Anmerkungen finden Sie im Buch

Wo erhalte ich was

Alle Einträge dieser Rubrik sind kostenfrei, damit sie jederzeit wieder gelöscht werden können. Sollte Siemit einem der Anbieter unzufrieden sein, informieren Sie mich bitte.

Rohkostzubereitungskurse:
Viele Leute kommen mit der Essensumstellung nicht zurecht, weil die Essenspalette nicht zu ihrer inneren Befriedigung beiträgt. Für all jene, die aus Gesundheitsgründen auf eine Essensumstellung angewiesen sind, kann ich einen Rohkostkurs bei Herrn Urs Hochstrasser in der Schweiz nur empfehlen. Dort lernen Sie, wie man köstliche Rohkostgerichte auf einfache Weise selbst herstellen kann. Fügen Sie den Speisen noch ein paar Wildkräuter hinzu, und Sie haben ein Essen in höchster Qualität.

Anschrift:
Urs Hochstrasser
Hofackerstrasse 7a
CH 5605 Dottikon
Tel.: 0041 / 56 624 02 02
www.urshochstrasser.ch .

Zum Erlernen von schmackhaften Rohkostgerichten können Sie sich auch an die folgenden Adressen wenden:

Petra Birr
Kurfürstenstr. 83
D-10787 BERLIN
Telefon: +49 (0) 30 - 2579 7932
Internet: www.petra-birr.de

Nelly Reinle-Carayon
Zanderstr. 11a
D-67166 Otterstadt
Telefon: +49 (0) 6232-42670
Internet: www.rohkoestlich.com
Nelly Reinle-Carayon
Zanderstr. 11a
D-67166 Otterstadt
Telefon: +49 (0) 6232-42670
Internet: www.rohkoestlich.com

Gabriele Weiss
Am Katzenstein 6a
D-53894 Mechernich
Telefon +49 (0) 2256-959 641
Internet: www.roh-kostbar.de
   

Hinweis: Manche dieser Menschen versuchen nicht selten mit Vorträgen und Sprechstunden ihre Philosophie an den Mann / die Frau zu bringen. Dabei merken sie nicht, daß sich ihr Vorgehen nicht von dem unterscheidet, was sie in der aktuellen Gesundheitspolitik kritisieren. Wenn Sie sich für einen Zubereitungskurs interessieren, dann geben Sie unmißverständlich zum Ausdruck, daß es Ihnen ausschließlich um einen Zubereitungskurs geht. Sie befinden sich dann in kompetenter Hand.

Wer die vegetarische Rohkostküche noch nicht kennt oder noch Anregungen sucht, dem möchte ich die folgenden Restaurants empfehlen:

Cassius Garten
Maximilianstr. 28d
53111 Bonn Hellers
N 7, 13-15
68161 Mannheim

iden
Eberhardstraße 1
70173 Stuttgart Viva
Lammstraße 7a
76133 Karlsruhe

buxs
Frauenstraße 9
80469 München
Viva
Lammstraße 7a
76133 Karlsruhe

Hinweis: Was Sie in den Restaurants geboten bekommen, entspricht in seiner Qualität noch nicht dem, was Sie in den oben
genanten Zubereitungskursen lernen.

Tropenfrüchte:

Passion4Fruit GmbH
Allgäuer Straße. 11
87642 Halblech
Telefon: 08368-913 981
Internet: www.passion4fruit.com
Tropical Food Europe
Herrnhäuserstraße. 1
65719 Hofheim / Wallau
Telefon: Tel: 06122-533 366 7
Internet: www.tropenkost.de
Orkos
9 Rue du Château,
F-77650 Soisy-Bouy / Frankreich
Telefon: 0033 164 602 121
oder 0800 999 888 1
Internet: www.orkos.com
Quinta dos Passaros
Sociedade Agricole Lda. Sitio 165 T
8300-020 Silves / Portugal
Telefon: 00351 282 443 359
Internet: www.orangen-zitronen.de
(Guter Lieferant für frische Avocado)

Rohe und keimfähige Erdnüsse finden Sie bei Frank Heidel, Naturkost, Lindenstraße 6 in 54584 Gönnersdorf. Zur Auswahl stehen mehrere Erdnussorten.
Die Keimfähigkeit wurde von mir überprüft. Internet: www.rohfugium.com

Öl in Rohkostqualität:

Wasgau Ölmühle
Turnstraße 30
76846 Hauenstein
Telefon: 06392-728 0
Internet: www.wasgau-oelmuehle.de
Zehlendorfer Ölmühle
Gutzmannstraße 40
14165 Berlin
Telefon: 0814-887 56
Internet: www.zehlendorfer.com

Grüne Heilerde:

Vitaform
3 rue Nationale
F-67160 WISSEMBOURG / Elsaß
Tel: 0033 388 543 190
Mail: Vita_Beaute@yahoo.de

Hinweis: In Frankreich ist die grüne Heilerde um die Hälfte billiger als in Deutschland

Erholung:
Abseits von Lärm und Hektik kann ich Ihnen ein kleines günstiges Ferienzimmer in der Bretagne empfehlen. Hier gibt es Wildkräuter auch zur Winterzeit.

Fam: Richard
Penclen La Gobel
F-56420 PLUMELEC
Tel: 0033 297 423 180
Internet: www.pastalata.de


Weitere Hinweise die nicht im Buch stehen

Sprechen ohne Worte. Entwicklung der natürlichen Sinne. Was unter Tieren funktioniert, können sich auch Menschen zunutze machen. Wie, das lernen Sie bei :
Bettina Gebel
Grabenstraße 20
55234 Flomborn
www.natur-und-familie.de

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Doldenhof
Imkerei ohne Zuckerzufütterung
Heugasse 17
64799 Sensbachtal
Tel: 06068 - 3746

Anschrift des Verfassers:

Mario Fassen 

Karl-Popp-Str.2  D-76887 Bad Bergzabern

Impressum



Zecken:
Außerhalb der kalten Jahreszeit sind diese Tierchen in manchen Gegenden recht häufig anzutreffen. Ein paar Wissenschaftler haben sich zu Wort gemeldet und behaupten, es mache keinen Sinn die Zecke beim ablösen von der Haut gleichzeitig nach links zu drehen, wie allgemein empfohlen, denn deren Beißwerkzeug hätte ja kein Gewinde. Warum drehen dann diese Dreimalschlauen einen Nagel beim herausziehen hin und her, wenn der Nagel doch auch über keine Gewindegänge verfügt. Meine Empfehlung die nicht aus dummen Überlegungen, sondern Erfahrung besteht: Wo es Zecken gibt, etwas Pfefferminzöl in die Schuhe geben, denn die ätherischen Öle können die Zecken nicht ab. (Knoblauch hilft auch.) Hat sich eine Zecke festgebissen, etwas von dem Pfefferminzöl im Abstand von 4 cm auf die Haut reiben und 5 Minuten warten. Danach gibt man einen Tropfen auf die Zecke und wartet weitere 2 Minuten ab. Jetzt kann man unter Linksdrehung, unter vorsichtigem Zug (nicht ruckartig) die Zecke entfernen. Mit dieser Methode gehören bei mir die lang anhaltenden, geröteten und juckenden Bißstellen der Vergangenheit an. Reißt der Kopf ab, mit einer Spritzenkanüle die Stelle kreisend herausschneiden. Durch das aufgetragene Pfefferminzöl macht die Zecke nicht pfffff.... und spuckt damit ihre Krankheitskeime aus wie behauptet wird, sondern macht Einatmend ffffffff..... .

   
    

Wissenswertes aus dem Internet:

In die Linkliste werden nur informative Seiten mit eigenem Inhalt aufgenommen.

Geheilt von Krebs

www.linus-geisler.de   Die Beiträge von Prof. Dr. med. Linus Geisler möchte ich ihnen nicht vorenthalten. Was mich bei Prof. Geisler nur überrascht, daß ein so geistreicher Mensch, bei seinen Therapievorschlägen sich nicht von einem durchschnittlichen Mediziner entfernen kann.

Krebs So wird der Heilungsverlauf bei Tumoren dokumentiert.

www.evibase.de Die Internetseite eines Medizin- und Wissenschaftsjournalisten, der die Dinge etwas kritisch beleuchtet.

Zwei Therapierichtungen haben sich nach meiner Ansicht bei psychischen Problemen gut bewährt.

Zum einen ist das die tiefenpsychologische Traumanalyse, wenn es um innere Konflikte geht.

Zum anderen die Systemaufstellung nach Bert Hellinger, wenn sich Partnerprobleme und Mißgeschicke wie ein roter Faden durch das Leben ziehen.

www.herzinfarkt-news.de und www.Strophanthin.de  zwei Seiten, die jedem Herzkranken dringend zu empfehlen sind.

Wie ernst Politiker die Bürger nehmen, verdeutlicht die Korrespondenz von Herrn Melhorn, in dem er sich mit seinen Belangen an die Politik wendet. Nachzulesen unter www.melhorn.de

Ivan Illich „Und führe uns nicht in die Diagnose, sondern erlöse uns von dem Streben nach Gesundheit“.  Eine Seite die sich kritisch mit der heutigen Medizin auseinandersetzt. Das gleiche betrifft auch die Seite von "Barbara Duden"  Die Verkrebsung“
Anmerkung: Vor 18 Jahren erkranke Ivan Illich an einem Krebsleiden, worauf ihm die Schulmedizin nur noch eine sehr kurze Lebenserwartung bescheinigte, sollte er sich nicht unverzüglich in deren Obhut begeben, um das Leben auf mögliche 5 Jahre zu verlängern. Am 2 Dezember 2001, nach 18 Jahren Krebsleiden, wurde Ivan Illich von unserem Herrgott in den ewigen Ruhestand gerufen. Aber nicht wie allgemein vermutet wird an seinem Krebsleiden, sondern er erwachte nach dem er sich vom Frühstück zurück gezogen hatte, aus seinem Schlaf nicht mehr auf.
Einer unserer wichtigsten Gesellschaftskritiker ist von uns gegangen, ohne eine Antwort schuldig geblieben zu sein, denn, bis das was er uns sagte erneuerungsbedürftig wird, hätte er über das mögliche Lebensalter weit hinaus leben müssen.


Die Naturheilkunde wird heute als Glaubenssache bezeichnet. Wieviel mehr Glaube wird aber von uns abverlangt, wenn man an das glauben soll, was die Schulmedizin einem vorzusetzen pflegt. Wenn ich z.B. die Rechtfertigungen der Impfbefürworter von staatlicher als auch von medizinischer Seite lese, dann scheint es nur noch darum zu gehen, etwas zu verteidigen, das den eigenen Horizont schon lange überschreitet. Die Seite www.Impfkritik.de liefert hierzu ein sehr schönes Beispiel.

Unter www.impfschaden.de, finden Sie eine Auflistung von Impfreaktionen , die nicht als Impfschaden anerkannt werden.

Alles über den Schwindel angeblicher Vieren, wie z.B. der Vogelgrippe, erfahren Sie unter www.klein-klein-aktion.de. Warum die Geflügelpest plötzlich Vogelgrippe heißen muß, konnten sich die wachen Geister von Anfang an denken. Weil die Menschen bereit sind sich einer Grippeimpfung, aber keiner Geflügelpestimpfung hinzugeben. Und was den gefährlichen H5N1 Mutanten betrifft, so handelt es sich um nichts anderes als die - Newcastle-Krankheit, - Pseudopest oder auch - atypische Geflügelpest - genante Geflügelkrankheit. Die Krankheit wurde erstmals 1926 in Indonesien registriert und wurde dann weltweit beobachtet. Todesfälle bei Menschen wurden insbesondere bei Tierärzten und Geflügelhaltern immer wieder bekannt.
Niemand war bei dem Spektakel bisher aufgefallen, daß die Zugvögel, die das angebliche Virus verbreiten, niemals von Osten nach Westen fliegen. Verbreitet wird die Erkrankung wahrscheinlich wieder durch die Futtermittelindustrie.
Wenn immer mit ihnen jemand über die Geflügelpest spricht und dabei das Wort Vogelgrippe verwendet, korrigieren Sie ihn. Alleine die Wortumdeutung gibt denen, die das Geld damit abkassieren, die Macht.

Daß nicht der gesunde Menschenverstand die Welt regiert, das ist uns allen bewußt. Daß Politiker mehr sich selbst als das Volk vertreten, ist nichts Neues.
Daß mittlerweile Wissenschaftsexperten die Weltmacht übernehmen, das ist den meisten Menschen nicht bewußt. Was für fatale Folgen das hat, das zeigt sich am Vogelgrippeskandal, auf der Internetseite www.agenda-leben.de


Wer Einblick in den 'Großen Gesundheits-Konz' nehmen möchte, dem bietet sich die Möglichkeit unter der Internet-Adresse http://www.BFGeV.de.
Wenn Sie wissen möchten wer sich bereits durch die Urtherapie geheilt hat, dann suchen Sie nach der Seite „Referenzen zur Urtherapie“

www.hebinfo.de   Ein Internet Informationsservice der Hebammenpraxis Cornelia Ennig, die sich an Hebammen, Ärzte und werdende Eltern gleichermaßen richtet. Für schwangere Frauen die ein Kind erwarten eine lesenswerte Seite.

Umweltfragen:
www.storchenverein.de
Bei Fragen zum Thema Umweltschutz.

Ernährung:
http://forum.mysnip.de/index.php?27718
 Alles über Rohkosternährung und ihre Folgen.
Wer seine Frage in einem Rohrostforum stellen möchte kann das dort tun. Leider befinden sich in vielen Foren humorlose Aktivisten, die der Sache nicht dienlich sind. Sich mit solchen Egomanen* auseinanderzusetzen macht keinen Sinn.
Egomane*: Das sind Leute die glauben es ganz genau zu wissen, weil sie informiert und belesen sind und ihre Wichtigkeit es von ihnen fordert, die alleingültige Wahrheit durchzusetzen. Diese Leute sind leicht an ihrem Verhalten zu erkennen, weil sie stets mit Emotionalitäten ihrer Meinung Nachdruck verleihen oder auf ihre Kompetenz hinweisen müssen.


Kunst:
www.cosima-heck.de
  Bilder einer Kunstmalerin

www.janinejansen.com/ Janine Jansen, violin, eine großartige Geigerin Musikprobe

Sonstige:
www.NachDenkSeiten.de Der Versuch zweier Menschen, der Meinungsbildung durch Medien und Politik, etwas entgegen zu setzen.

http://www.wsws.org/de/ Was Sie in dieser Deutlichkeit ansonsten nicht zu lesen bekommen.

http://www.youtube.com/watch?v=XhYMqBDCXho&feature=related Georg Schramm - Ein Pharmareferent klärt auf

http://www.youtube.com/watch?v=UdLiHAPRizs&feature=related Georg Schramm - Ermordung eines Pharmareferenten



Buchempfehlung:

Vorsicht Geschmack   Was ist drin im Lebensmittel? 

ISBN 3-499-60790-5

Weshalb sind Sie nur krank und noch nicht gestorben? Diese Frage stellt sich nach dem Buch

Geheime Rezepte   Wie die Gentechnik unser Essen verändert   

ISBN 3-7776-0803-

Mit Sicherheit kein Buch für Amokläufer und depressive Persönlichleiten

Dr Ralph W. Moss

Fragwürdige Chemotherapie

Entscheidungshilfen für die Krebsbehandlung

ISBN 3-8304-0870-6 EUR 17,95    224 Seiten

Eine absolut wissenschaftlich und allgemeinverständliche Abhandlung für den Arzt als auch den Patienten..

 

Jürgen Dahl

BITTERES LACHEN

IM GRÜNEN BEREICH

ISBN 3-906336-32-8

Ein Gesellschaftskritik die nicht viel zum Lachen übrig läßt.

 Ivan Illich

Die Nemesis der Medizin

Die Kritik der Medikalisierung des Lebens (Sehr zu empfehlen)

ISBN 3-406-39204-0

Das Buch macht deutlich, wie eine maßlose Interessensgruppe von Ärzteschaft, Pharmaindustrie und Medizintechnokratie, eine menschenfeindliche Ideologie verfolgt, die den Patienten zum süchtigen Verbraucher und die Medizin zum Verbrauchsgut werden läßt. Nemesis bedeutet die unausweichliche Strafe dafür, nicht Menschen, sondern Heros sein zu wollen.

C. G. Jung
Der Mensch und seine Symbole
Carl Gustav Jung war einer der größten Denker dieses Jahrhunderts. Mit diesem letzten Vermächtnis ermöglichte er es einer breiten Leserschaft, den Sinn ihres Daseins wieder neu aufzugreifen.

Eine Frau die viel zuwenig Beachtung erfährt:
Marianne Gronemeyer
Das Leben als letzte Gelegenheit
Sicherheitsbedürfnis und Zeitknappheit

Ein guter Titel, mit ebenso gutem Inhalt. Ein Buch das Tiefblicken läßt, in einem von Unrast und Konsumzwang geprägten Leben.

 

und noch ein Buch von Marianne Gronemeyer
Genug ist genug - Über die Kunst des Aufhörens
Ein Leider nicht so einfach geschriebenes aber dennoch hoch interesantes Buch.
Wie Goethes Zauberlehrling werden wir die Geister, die wir riefen, nicht wieder los. Wir sind unfähig aufzuhören, weswegen wir trotz absehbaren Unheils immer weitermachen, privat und auch gesellschaftlich. Gibt es eine Kunst des Aufhörens? Und wie ließe sich diese Kunst erlernen?
Marianne Gronemeyer Marianne Gronemeyer stellt sich einem ebenso provokanten wie spannenden Thema.
ISBN

Die Verweigerung der Realität als Ursache menschlicher Destruktivität.
Arno Gruen
beleuchtet in seinem Buch
Verratene Liebe - Falsche Götter
sehr deutlich die Ursachen, deren Wirkung und was jeder einzelne dagegen unternehmen und sich schützen kann. Den falschen Göttern sind wir nur ausgeliefert in der Selbstverneinung des eigenen Lebens.

Etwas zur Unterhaltung:"Frankreich im Herzen"
so heißt das Buch von Brigitte Lüger-Ludewig
Selbst hat mich das Buch nicht nur zum Lachen angeregt, sondern auch mitten in das "alte" Frankreich hineinversetzt.  Eine kleine Leseprobe finden Sie HIER

ISBN 3-933584-70-1.....12,50 Euro    

 

"Machtwahn
Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet"
Bücher darüber gibt es bereits viele. Was Albrecht Müller unterscheidet ist, daß er Roß und Reiter beim Namen nennt. Er selbst kommt aus den höchsten Stellen unserer Regierung und wer könnte es besser wissen als er. Ein Buch, das selbst die einfältigen Menschen wachrütteln müßte.
Wo ich ihm nicht zustimmen möchte, ist in der Forderung nach mehr Binnenkonjunktur durch Konsumsteigerung, um das Arbeitslosenproblem zu lösen. Das würde heißen, ertränkt euch weiter im Konsum. Die Bevölkerung benötigt keinen Konsum, sondern kreative Entfaltung und ein gesundes Bürgertum. (Als Bürger durfte sich in früher Zeit nur bezeichnen, wer sich für die Gesellschaft verdient gemacht hat.)

ISBN-13: 978-3-426-27386-9       20 Euro

Albrecht Müller unterhält die Internetseite www.NachDenkSeiten.de

Professor Untat
von Uwe Kamenz und Martin Wehrle
Was faul ist hinter den Hochschulkulissen

Wie dreiste Kompetenzträger zum eigenen Profit die gesamte Nation betrügen. Kein Einzelfall sondern leider schon die Regel.

Methodik der Traumdeutung
Das Buch umfaßt eine Systematik der verschiedenen Arten der Träume, um so, im Unterschied zur reinen und plakativen Symboldeutung, Traumbilder, Traumsymbole und Traumgeschehen richtig einordnen zu können. Die sich daraus ergebenen Aspekte werden in einen Zusammenhang gebracht. Die Entwicklung des Traumes mit ihren Folgen und Wiederholungen wird in ihrer Bedeutung betrachtet. Ein Symbollexikon gibt es auch.

ISBN 978-3-732-23685-5
172 Seiten Preis: 15,60 €
im Buchhandel oder bei Amazon
 

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